Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
288
JPEG-Download
 

»88 Vierte Classe. Vierter Abschnitt.

Lab. Zweige hervorkommen, dicker, und wird zween bis drey

kraut. Schuh hoch. Die Blätter stehen zu sechs bis acht anden Gelenk«»» und st»d breiter; und die Zweige längerund abstehender, als bey der vorhergehenden Art. DieBlumen stnd weiß; und wachsen in drey > oder fünf«»heiligen S r'mssen am Ende des Stengels und derZweige. Ihre Wurzel färbet ebenfalls die Knochen derThiere roth, wenn man stc häufig zu fressen gibt.

13t« 13.) Wald-Labkraut. Galium sylvati-

Ark. cum.

Unters. Mit glatten, anf der untern Flache rauhen Blättern,zeichen. welche zunächst an den Blumen gerate gegen ein«ander über, übrigens aber zu acht liehe»; haar«sonnige» Blninenstielchen; und glattem Stengel,Gallum foliis oftonis- laevibus- - , subtus scabris,floralibus binb; pedunculis capillaribus; cau-le laevi. LINN. Syst. veg. p. 127, Sp. pl«155. POLUCH. Hist. n. 153 Galium cauletereti fulcrato, foliis octonis glaucis et obtusis,HALL. Helv. 460. Mnllugo montana latifolia.C. BAUH. pin. 334. Rubia sylvestris laevis.J. BAUH. bist. 3- p 716. ARDU 1 N. Mcm.

I. p. 5 v

Diese Art hat mit der vorhergehenden vieleÄhnlichkeit; und wächst in den meisten Ländern vonEuropa in finsteren Wäldern und Gebüsche», wo ste imJulius und August blühet. Ihr Stengel ist aufrecht,rund, glatt, an den Gelenken dicker, rbthlich grün, und«inen bis zween Schuh hoch und drüber; aus jedemGelenke kommen einzele oder auch mehrere Zweige.Die Blätter stehen zu acht, neun bis zehn, und stnd ey,rund, spitzig» glatt , meergrün, und nur am Rande eiawenig rauh. Die Blumen stnd weiß, und wachse» indreytheiligen Scräußche». Ihre Wurzrl gibt eine sehrschöne rothe Farbe.

74 .) Ge-