Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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604. Gatt. Stachelnuß. Trapa. 3^1

«ach die vier Hörner oder Stachel, womit die Frucht Stachelsumgebe» ist. Diese Frucht nämlich ist eine ziemlich „uß.dreyeckige oder rundlichte, an der Seite mit vier starkenspitzigen, ausgebreiteten und etwas krummen Stachelnbesetzte, braune, einen Zoll dicke 'Nuß, welche einenovalen oder herzförmiges, weisteu Kern von einer festenSubstanz in sich schließt, der einen süßlichkcn, fast Ca-stanicnartigcn Geschmack hat, und eßbar ist. SchonPlMius schreibet/ daß die Einwohner von Thracicnmit den Blattern dieser Pflanze ihre Pferde füttern undfett machen, und anS deren Früchten für sich selbst einsehr schmackhaftes Brod bereiten. Auch heut zu tagleben »ach Hstllers Zeugniß Von diesen Früchten man-che Einwohner in Körnchen, Sachsen, und andern Or-ten , welche dieselbe sowohl roh, als gekocht gcnieffen,

Und auch Brod daraus backen. Wenn man diese Nüsse,wann sie recht reif und noch nicht verdorben sind, samm-let, schälet, und die Kerne mit gehöriger Vorsicht theilsan der fuft, theils im Backofen trocknet, und hernachzu Mehl macht, so bekommt man ein sehr schönes undfeines weisseS Mehl, welches im Kochen, wenn manBrey daraus macht, ungemcin aufquillt, s. DtklMchHLjnneischeS Pflanzeusystem p. 143, 144.

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