Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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416
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Ochsen,

zunge.

416 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

, 191. Hart. Cliff. 46. Fl. Suec n 161. Mat.

mcd. n. ^9. K.OY. Lugdb. 40',. U^l.lR. pa-ri- ^9. MILL. Dict n 1 Ic\ t. 72. OE-DER. Fl. Dan. t. 572, FOLLI' H Hirt. n.186. SCOP. H. Larn n. 189 Buglnsinm sn-gusbfolium mains, et Bugl- sylvePre niamsnigrum C. BAUH. pin. 256 SlGU. \ eron.i.p.214. BLAK.W. Herb. t. 500.

Diese Pflanze, welche luden Apotheken eh-malen gebräuchlich war, und iiisgemcin den NamenBugloisum , Ochsenzunge , gemeine oder deutsche Lch.seuzunge, führe:, wachst in ganz Eniova an den We-gen, auf allein Schutt, 2Ltfrrn ur.D ungebame,. Fel-dern wild; sie komint in einem mager», treckenen undsteinichken Boden besser fort, als m einem fetten, bateine pcrennircndc Wurzel» und blühet mi May. IhrStengel ist aufrecht, haarig und rauh, oft eines Fin-gers dick, und einen bis zween Schuh hoch; d,e Zwei-ge und Blätter stehen wechselkweise. Die Blätter lindeyrund-lanzettförmig, sieben bis acht Zoll lang und über«inen Zoll breit, auf beyden Flachen haarig und rauh,und am Rande ein wenig gezahnelr; sie sind ziemlichsaftig, und die obere ungcstielk; die untere aber gegender Basis zu verschmalcrt, und knrzgcstielt. An denEnden des Stengels und der Zweige entspringen flacheSträusse von langen, theils wechselkweise theils, gerade ge-gen einander über stehenden, einseitigen, zweyzeiligen, haa-rigen , und am Ende zurückgekrüminten Blumcnähren ;die Blumen haben ungefähr einen halben Zoll im Durch-messer, und sind mit lanzenfönnigen, haarigen Dcck-blattlein versehen. Diese Blumen enthalten einen reich»lichen Necktarsaft, und werden daher von den Bienensehr geliebet; ihre Farbe ist den ersten Tag, da siesich öfnen, roth, wird aber hernach blau, und zwarsehr schön himmelblau. Diese Pflanze hat keinen Ge-ruch, und einen süßlichten, schleimigten, krautartigenGeschmack; man kann sie im Frühling als Gemüse ko-che» Vörhüve hat ihren ausgepreßten Saft, als ein

kühlen-