Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
455
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4s?

Messer»

schmi-

dia.

Kenn-zeichenher Gat-tung.

Arf.

63 tsie Gattung.

Messerschmidie. Messerschmidia.

stimivie

LINN T . Gen. pL n. 1245. ed. nov. 204. x

Jtc Blume dieser Gattung umgibt den Fruchtknoten;und hat einen bleibenden, fünftheiligcn Kelch;eine trichterförmige Blumenkrone mit fünfspaltiger Mün.düng und nacketem Schlunde ; fünf Staubfaden i und«nie» Skaubweq; sie hinterlaßt eine trockene Beere vonGorkarnger Substanz, welche sich in zwey Stucke zer-khetlet, deren jegliches zween Saamc» enthalt. Es istnur eine Art bekannt l

1.) Die Siberische Messerschmidie. Mef-

serschmidia Arguzu.

LINN. Syft veg. p. 161 Mant. 42,334. Tour-Hefortia Sibirica, Sp. pl 202. Mess richmiciia,

Hort. Upi; 36. Aßt. Petrop. 176;. p. 31? t.

11 GMEL. Itin. 1. p. 155 Arguzia monta-na. AMM Ruth. 38.

Diese Pflanze ist in Siberien zu Hause, w»sie an dürren, soninchten Ärten im Sande wächst;Ammann hak sie an dem FlusseArqun, und Gme-llN am Oonstusse, der in die Kaspische See fäll!, ge«funden. Sie hat eine perennirende Wurzel, und treibtaus derselben viele einfache oder ästige Stengel, welcheselten über einen Schuh hoch werden, und mit dichtenBüschelchen lanzenförmiger, weicher, glatter Blätter be-setzt sind, die den Blättern der Unaria gleichen ,und auf beyden Flächen grün sind. Am Ende derStengel, und in den Winkeln der Blätter stehen je drey,

Vier, oder mehrere Blumen beysammen. Diese sind nichtgroß; ihre Blumenkrone hat eine gefallene, am Randehäutige Mündung; die Staubfaden sind sehr kurz, un-sitzcn in dem untern Theil der Blumenrohre, welche lan-ger ist, als her Kelch; der Griffel ist sehr kurz und biet*

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