4§8 gierte. Classe. Fünfter Abschnitt.
Schlüs- Wurzel hat ciucn angenehmen Geruch, wie Anis; siefcU'tume >ß ein wenig scharf, und das Pulver davon erregt Nicßcn.
Zwote
Art.
Unters.
zeichen.
Dritte
Art.
Unters.
zeichen.
2.) Mehlichte Schlüsselblume. Primulafarinosa.
Mit gekerbten, glatten Blattern; und flachen Mün»düng der D.iunenkroneii. Primula foliis crena-tis, glabris; llnrum limbo plano. LINN.Syst. vcg. p. 162. Sp. pl 203. Hort. Cliff.50. Vir. Ciiff. i2. FI. Saec. n. 172. PvOY.Lugdb. 415. SCOP. FI. Carn. n. 206. Pri-mula umbellifera, foliis serratis, glabris, car-nosis. HALL. Hist. n. 612. Primula verisrubro flore. CLUS. Pann. 340. Vcrbafculumumbellatum alpinum minus. C. BAUH. pin.242. OEDER. FI. Dan. t. 125. GOUAN.Monfp. 8S-
Diese Art wachst auch fast in allen curopäi«scheu Landern, aber nur in Alpcngcgendeii, auf feuch«ten oder sumpfigen Wiesen wild ; und wird sonsten auchzur Zierde in den Garten gezogen. Sie unterscheidetsich von der vorhergehenden hauptsächlich dadurch, daßihre Blatter nicht runzlicht, sondern glatt sind, und daßihre Blumen nicht unter sich hängen , sondern aufrechtstehen; und von der folgenden durch die stäche Mün-dung ihrer Bluinenkronen. Sie ist überhaupt auchkleiner, als die vorhergehende, und ihre Blätter sind aufd-r untern Fläche, so wie der Bluincnschaft, und dieBluinknstielchen lind Kelche mit einem weissen Staubeoder Mehl bcsircuck. Die Blumen sind schon roth.Diese Pflanze heißt wegen ihrer Schönheit bey denEngländern Bird - ey , Vogclauge, und ist eine in»gemeine Zierde der Felder wo sie wild wächst, zeigtaber, nach der Beobachtung des ElNNt'Uö, einen un-fruchtbaren Boden an. Ihre Wurzel ist, wie bey al-len Arten dieser Gattung, perennirend.
z.) Aurikel. Primula Auricula.
Mit sa'genarttggeza'hntcn, glatten Blattern; Primulafoliis serratis , glabris. LINN. Syst. veg.
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