645. Gatt. ZotenblttML lVlenysntkes. 48k
wohl bey der vorhergehenden als bey dieser Art, die Ztzterr-Blumen in einer einfachen ungcsticlten Dolde an den hfume.Seiten dcr Blattstiele hervorwachsen; aber hiemi/ st«,,met we«igstncs in Ansehung d«^ vorhergehenden dieDeobachkuug des Herrn PiEchs, deren wir uns in iin-serer Beschreibung bedienet haben/ nicht überein. Vonden Chinesern werden die Blatter dieser Pflanze, wiebey uns die Artischocken, und die Wurzel gesotten odergebraten gcesscn.
3.) Dreyblätterichte Zotenblume. Menyan- ® ritfethes trifoliata. rf *
Mit dreyfachen Blättern , Menyanthes foliis ternatis. ..LINN. Sylt. veg. p. 164. Sp. pl. 208- Fl,
Läpp. So. Fl. Suec. n. 173. Horr. Gift". $2.
Mat. rried. n. 65. ROY. Lugäb. 430. DA-LI B. parif. 62. SCOP. Fl. Carn. 212. HALL.Hilt.n. 663. POLL1CH Hilt.n. 197. TOUR-NEE.inst 117. OEDER, Fl. Dan. t. 441. Tri-folium palustre. C. BAUH pin. 327. DC}D.pempt. 570. TABER.N, Ic.520,521. BLAKW.
Herb. t. 474.
Diese Pflanze wächst in allen europäischenLändern, auf feuchten Wiesen, in Sümpfen und Mo-rasten , und in Graben und andern nicht sonderlich tie-fen stehenden Wassern ; sie blühet im April und May,oder an einigen Orten erst im Junius und Julius,wird in denApotheken gebraucht, und ist insgemein un.ter dein Namen Trifolium aquaticum, oder Tri-folium fibrinum, Biberklee, Fieberklee,Was-serklee, Schaarbocksklee , bekannt. Sie hat eineperennircnde Wurzel, und treibt unmittelbar aus deraselben viele Blatter, die auf langen, dicken, saftigeniStielen stehen, welche mit einer schcidcformigcn Basiseinander umfassen; jeglicher Stiel trägt «m Ende Drct^eyrunde, glatte, fein gekerbte, anderthalb bis zweenZoll lange Blättlein, welche hellgrün, und am Randerö-thlich sind. Zwischen diesen Blattern erhebt sich ei,t
nacke»