Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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6s l. Gatt. Spigelie. Spigelia. sog

Stengel , welche einfach lind ungefehr eine Spanne Spigt«hoch sind. Die Blätter stehen in weiten Entfernungen lie.gerade gegen einander über, und sind ungestielt, ey.rund - längliche, spitzig , ungezähnt, glatt, aufrecht, un-gefehr zween Zoll lang, oben grün, und unten inecr-grün. Am Ende des Stengels entspringen einzele odergepaarte, aufrechte, ungefehr eines Fingers lange, ein-seitige Blnincnähren oder Trauben, die Blumen sindungefehr einen Zoll lang oder drüber, auswendig hell-roth, und innwcndig duukelpomeranzengelb, die Staub-faden sind auch roth, aber die Staubbeutel weiß.

Diese Pflanze kvinnit in den Eigenschaften und Kräfteninic der vorhergehenden vollkomincn überein, nur daßsie von stärkerer Wirkung, und daher in geringerer Dosiszu gebrauchen ist.

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6s2ste Gattung.

Schlangenwurz. Oplgiorrkiza. Stan-

gen.

6en. pl. n. 2IO. eck. nov. 22g. würz.

^ ^ Ophi-

C^Nie Blume dieser Gattung uingibt den Fruchtknoten > orrlii-und hat einen bleibenden, fünfzähnigen Kelch; za.eine trichterförmige Blninenkrone mit fünfspaltiger Mün- Kenn«düng; fünf Staubfäden, und einen zweyfpaltigcn zeichenFruchtkiivten mit einem fadenförmige» Griffel, der sich der Gas«in zwo stumpfe Narben endiget, sie hinterlaßt eine tung.breite Saamenkapscl, die in zween länglich«, aus einan«dergespcrrte tavpcn zertheilt ist, und viele eckige Saamenrnkhält. LlNNeus hat zwo Arten:

I.) Ostindische Schlangenwurz. Ophior- Ersterhiza üstindica, 7lrt.

Mit laiizenförmtg cyrundcn Blattern; Opliiorrliirr Unters,fouis lanceelsto - ovans. L1NN, Syst. veg zeichene3 » 2