Schlau«
gen-
wurz.
504 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
pag. 166. 8p. pl. 213. Ophiorrhiza. Fl. Zeyl.n. 402. Mat. med. ». 79. t. 1. Amoen. acad.2. p. 118. Periclymenum Zeylanicum herba-ceum, foliis variegatis diverlicoloribus macu-lis ornatis. HERM. prodr. 363. Pv-dix Ser-pentum. GR1MM. Zeyl. 116. Radix Muste-lae. R.UMPH. Amb. 7. p. 29. t. 16. Ra-dix Mungos. KAEMPF. Amoen. exot.P« 573 - 577'
Diese Pflanze ist in Java, Amboina, Icylonund andern ostindischcn Insel» zn Hause. Sie wirdvon den Einwohnern in Zeylon Isaghaxvalli geneu-net, weil ihre Blatter wider den Biß der Brillenschlan-ge, Nagha genannt, ein besonderes und unfehlbaresMittel sind; beym Iftimpl) und andern heißt sie Ra-dix Mustelae oder Radix Mungos, weil ein ge.wisses, einem Wieselein ähnliches Thier, das die Ein-wohner Mongo nennen, öfters von gedachter Brillen-schlange gebissen wird, und in diesem Fall jedesmahl zudieser Pflanze seine Zuflucht nimmt, und sich damitheilet. Sie hat eine perennirende Wurzel; und treibteinen einfachen, ungefehr zween Schuh hohen undeines Fingers diesen Stengel, mit gerade gegen ein-ander über stehenden, gestielten, lanzenförmig > cyrun-den, ungezähnten, glatten, steifen, glänzcndgrüncn,und zuweilen schön bunkgeflecktcu Blättern, welchemanchmal einer Hand groß sind, und wenn man siezerbricht, sowohl als der Stengel, einen milchichtenSaft von sich geben. 2un Ende des Stengels entspringt«in flacher Blumenstrauß, welcher aus einfachen oderentzircygcspalteneii Achrcn besteht, die doldenförmigauö einem Mittelpunkte des Blumenstiels hervorkommen;die trichterförmige Blumen haben eine stumpfe fünf-spalkigc, innwcndig mit einem Bart besetzte Mündung,die Staubfäden haben lange aufrechte, länglichte Staub-beutel. Die Wurzel dieser Pflanze ist einfach, aufVerschiedene Weise krauß zusammengezogen, nur eineSpanne laug und nicht über einen Zoll dick; sie hat
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