Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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505
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6sr.Gatt. Schlangenwurz. Ophiorrhiza, sLf

<inc rothe schwammige Rinde, und einen harken , doch Schlan»brüchigen, weißen, holzigen Kern, und ist Von einem gen-ungemein bittern Geschmack. Sie ist nach den Ersah- würz.rungen der Indianer ein unfehlbares Heilmittel Widerden giftigen Biß der Brillenschlange (Coluber Naja)trenn man ste entweder innerlich zu eine,« halben oderganzen Quintlein einnimmt, oder äusserlich mit Wasserzerstoßen als einen Umschlag auf die Wunde legt. Auchwird sie überdiß vom Kämpfet'/ BoNklUs und an-dern wider den wütigeii Hundsbiß, in Würmern, inbösartigen, in faulen, und in Wechselfiebern gcrühmet»

2.) Amerikanische Schlangenwurzel. Zwote

Ophiorrhiza Mitreola. Art.

Mit cyrunden Blattern, Ophiorrhiza foliis ovatis. Unter«LINN. Syst. ve§. p. 166 . Sp. pl. 213. Mi- scher-treola. Hort Cliff. 492. GRON. Vire. 28. d,,„as.Mitra. HOUST. Mss. t. bona.

Diese Art, welche in Südamerika zu Hause,und eine kleine Pflanze ist, hat einen aufrechten Sten-gel, mit gerade gegen einander über stehenden, gestiel-ten, eyrundcn, an beyden Enden spitzigen, ungezähnten,glatten Blattern , und Blinnenährcu am Ende der Zwei«ge. Die Blumen haben nicht nur einen doppelten Frucht,knoten, sondern auch gemeiniglich zween Griffel.