Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
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sv8 Vierte Classe. Fünfter Alsschnitt.

Atvot« 2.) Zeylonische Bleywur;. k1umba§0

Art. Zeylanica.

Unttrs. Mit gestielten , eyrnnden, glatten Blattern, und faden««ick« förmigen Stengeln, Plumbago foliis petiolatis,

i ovatis, glabris; caulibus filiformibus. LINN.

Syst. veg. p. 167. Sp. pl. ny. Hort. Cliff. >3.Hort. Ups. 43. FI. Zeyl. n. 73. ROY. Lugdb.417. MII.L. Dia. n. 2.. ßURM. FI. ind.p. 43. Lychnis Indica spicata , Ocymaitri fo-liis, fruaibus lappaceis oblongis , ’ radicaurente. COMM. Hort, 2 p. 169. t. 8v Tum-ba - Codiveli. RHEED. Mal. 10. p. 15. t. 8-RAI. Suppi 550. Plumb. Zeyl. fol. splenden-te Ocymaflri, flore haeo. BOERH. Lugdb.1, p. 77, BURM. Zeyl 195.

Diese Art ist ursprünglich i» Dstiiidien zuHanse, wo sie von den Einwohnern in Malabar l'um-La-Loäiveli, und in Zeylon ^laratllnebui, gene».riet wird; und wird auch in Europa in den Gewächs-häusern gezogen- Sie hat auch eine pereienirende Wur,zel; und treibt aus derselben viele, aufrechte, gestreifteam Ende in einige Zweige zertheilte, zween bis vierSchuh hohe Stengel, an welchen eyrnnde, spitzige,glatte, glänzendgrüne, ungefehr drey Zoll lange, Blät-ter auf kurzen Stielen gerade gegen einander über ste-hen. Am Ende des Stengels und der Zweige entsprm.gen Achren von langen schnccweissen Blumen, derenKelche nebst dem Blumenstiel sehr rauh, borstig, »ndklebricht sind, so daß die Fliegen, die sich darauf setzen,daran hängen bleiben. Diese Pflanze hat, insonderheitwenn sie noch frisch ist, eine sehr scharfe und ätzendeEigenschaft, so daß sie auf der Haut Blasen zieht; dieIndianer legen ihre zerflossene oder zerquetschte Wurzelauf die Winzden, so von Schlangen oder andern gifti.gen Thieren gebissen worden, und trinken auch einenTrank davon, welcher Erbrechen macht, und Harn tret,bet, als Gegengift.

3 .) Rosen-