6s7« Gatt. Trichterwinde. Ipomoea. 56;
kurzen in fünf spitzige, haarige Abschnitte zertheilten Z,jch.Mündung versehe». Unten in der Blumenrohre sitzen terwiu»fünf Staubfäden, zwischen denen sich der Griffel er- ^Heber, der ungefehr halb so lang, als die Dlumen-kronc , und etwas länger ist, als die Staubfäden, wiesolches an einer gcöfneten und vergrößert vorgestelltenBlume bey 3, deutlich zu sehen ist. Bey b , ist derGriffel, und bey L, ein Staubfaden, mit seinem lang.lichten pfcufarmlgen Staubbeutel unter einer dreyfachenVergrößerung Vorgestellt. Der Griffel hat eine köpf.fbrinige Narbe, und ist grdßtenthcils stark mit Haarenbesetzt, an welchen man vielen Saamenstaub hangcnsieht.
17.) Dreylappige Trichterwinde. Ipomoea 17 utrilüba. Art.
Mit breylappigen, berzföiuiigen Blattern; und drey Unter»blumigen Blumenstielen, Ipomoea foliis trilo schei,bis, cordatis ; pedunculis trifloris. LINN.
Syft. ve§. p 172. Sp pl. 229. M LL. Dia. ?n 6. Convolvulus pentaphyllo minor flore pur- o e,t 9 CH *pureo. SI OAN. Jam. 55. hilt. i. p. X53, t.
97. f. 1 RAi. Suppi 38t? Conf. IpomeeaEustachiana. JACQ, Obi’, bot. 2. p. 12. t 36.
Diese Art ist in Amerika zu Hause, und einSoinmerqewächs. Ihr Stengel ist eckig; ihre Blättersind glatt, herzförmig und in drey ungezähnte Lappenzertheilt, von denci, der mittlere eyrund ist, und diebeyden Seitenlappen halbhcrzfbrmig find. Die Blumen»stiele tragen je drey Blumen, deren Blumcnkronen cy»lindrisch und violet sind, und deren Griffel zwo ku»gelrunde Narben hat. Die Saamenkapscln sind haarig.
Auf der St. Eustachiusinsel fande Herr AacqUM einein Ansehung der Blätter dieser vollkommen ähnliche Art,welche aber nur zweybluwige Blumenstiele, und sattpur.purrothc Blumen hatte.
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