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Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
584
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Glocken.

igfe

Art.

Unters.

jeichen.

584 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

und einen bis anderhhalb Zoll breit, auf bectcn Flächen haa-rig, aber doch weich anzufühlen; die Wurzelblattcr ste-hen auf zween Zoll langen Stielen, an welchen sie her-unter laufe», die am Stengel aber stnd meistens unge-fkiclt, und umfassen mit ihrer Basis den Stenael. AmEnde des Stengels und dessen Zweigen, deren bisweilenoben ein Paar vorhanden sind, entspringen mit einerblatterichke» Hülle umgebene Köpfchen von fünf, sechsbis siebe» ungestielken violctblauen Blumen , die fast ei-nen Zoll lang sind, und über einen halben Zoll imDurchmesser haben. Auch in den Winkeln der obernBlatter sitzen manchmal Büschelchen von ungefehr dreyungestielten Blumen. Die Blmncnkrone ist bis in dieMitte gespalten; die Saaincnkapseln sind drcyfachcricht.Das Vieh frißt diese Pflanze nicht.

i8.) Gröstes Halskraut. CampanulaCervicaria.

Mit Borsten bekleidet; ungestielten Blumen, die amEnde des Stengels ein Köpfchen bilden; undlauzeuförmig gleichbrciten, well.uförmiae» Blat«fern , Campanula hspida; floribus feffiiibus,capitulo terminali; foliis lanceolato linearibus,undulatis L 1 NN. iSysh veg. p. 174 Sp. pl.255. It Oeland. 115. FI Suec n. 191. POL-L 1 CG. Hist. n. 213. MIL.L DiB. n. 16 Cam-panula foliis Ecliii C. BAUH. prodr. 36.Trachelinm altillimum, foliis asperis angu-stis , floribus parvis. J. BAUH. h'st 2 p. 801.t. 801. GMEL; FI. Lib. 3. p. 157. t. 31.

Diese Art wächst in Siberien, Schweden fDeutschland und der Schweiz in rauhen Gegenden undWäldern. Sie ist eine sehr rauhe und borstige Pflan-ze , hat meistens einen ganz einfachen Stengel, undwird zween, vier, bis sechs Schuh hoch; die Bllattersind zuugenfbrmig und am Rande gezahnt. Die Blu-men sind klein und blau, und wachsen in ungestieltenBüschelchen am Ende des Stengels und in den Win-keln