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Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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594
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594 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

Mlocken. statis, dentatis, petiolatis. LINN. Syst. veg.

P 175. Sp. pl. 238. Hort. Cliff. 65. t. 8- PvOY.I.ugdb. 247. MILL Dict. n, 14. CampanulsCanariensis regia, s. Medium radice tuberosafoliis sinuatis caeliis Atriplicis aemulis terniscircum caulem ambientibus , flore amplo pen-dulo, colore flammeo rutilante. FLUK. Alm.76. t. 276. f. 1.

Diese Art , welche man i» Europa in Ge»lvächshäusern ziehet , ist ursprünglich auf den Canarien»Inseln zu Hause. Ihre Wurzel ist percnnirend, knol-licht rübenfdrmig, groß, ästig und Voll von einem weis«sen Miletisafr; und treibt einen aufrechten, runden,glatten Stengel, welcher insgemein drey Schuh, manch,mal aber auch noch höher wird, und von einander «nt-fernte, verdickte Gelenke hat. Die Zweige stehen anden Gelenken des Stengels zu drey beysammen; dieobere derselben sind länger als die untern, und am Enede zweytheilig. Die Blätter stehen auf Stielen, amStengel zu drey oder vier, an de» Zweigen aber ge-rade gegen einander über; sie sind spondonförmig, feingezähnclt, glatt, adericht, und, insonderheit die junge,mit einem blaulichtem oder eisengranein Staube über-zogen. In den Theilungswinkeln der obern Zweigeentspringen einzele Blumen, welche groß sind, und anihren Stielen unter sich hängen. Der Blumenkelch be-steht aus sechs lanzenförmigcn, glatten, znrückgckrümm,ten Blättlein, und sitzt auf einem sechseckigen Frucht-knoten ; die Blumenkrone ist größer als die Blätter,glockenförmig, und von einer feuerrothen Farbe mitbraunrolheu Streifen, wie bey der Kaiserkrone, Fri-tillam imperialis; die Schuppen auf denen dieStaubfäden sitzen, sind weiß, und stehen, wie dieStaubfäden selbst, weit von einander ab: der Griffelist keulfdrmig , länger als die Staubfäden, und hat einein sechs Stücke zerspaltene Narbe, die Anzahl der Staub-fäden sowol, als der Theise des Kelchs, der Müudung,der Blumenkrone, und der Narbe des Griffels ist mei-stens sechs, seltener nur fünf. In den europäischen Ge-wächs«