Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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6i4 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

66sste Gattung.

Klihnie.

Eubnia-

K U l) N l e. Kühn i a.

LINN. Gen. pl. n. 237. ed. nov. 254.

ypSiese Gattung hak den Name» von Hcrrn AbaMjsllbn / welcher sie in Peiisylvanic» entdecket,und im Jahr 1762.de» Saamcn der Pflanze dem Rit-ter Von Linne, nach Upsal gebracht hak; ihre Kennzei-chc» sind folgende: Es sitzen mehrere Blümlein auf ei-nem gemeinschaftliche» »ackctcn Fruchtbodcn, und habeneinen gemeinschaftlichen schuppigtcn Kelch ; jedes Blüm-lcin sitzt auf dem Fruchtknoten, und hat eine lange trich-terförmige Blumeukronc mit fünfspaliigcr Mündung oh-ne einen eigenen Kelch; fünf Staubfäden , und einenGriffel mit zwo kculförmigcn Narben; und hinterlaßteinen langlichten Saamen mit einer fcdcrarkigcn Haar.kröne. Es ist nur eine einzige Art bekannt; und dieseheißt »ach ihrem Vatcrlande;

Art. i.) Pensyivanische Kuhnie. Kuhnia

Eupatorioides.

LINN. Svd:. veg. p 181. Sp. pl. 1662. Lin. Dec.2. plant. rar. Hort. Ups. p. 21. t. n.Cfr. Eu-patorium (alternifolium) foliis alternis, caly-cibus multifloris, pappo plumolb. ARDU 1 N.Spec. 2 p. 40. t- 20.

Diese Pflanze hat zwar einige Aehnlichkeit mitden Pflanze» aus der Gattung Eupatorium; sieun-tcrschcidct sich aber so wohl von diesen , als von andernPflanzen mit zusammengesetzter Blume wesentlich, theilsdittch die keulförmigc Narben des Griffels, theils durchdie fünf walzeu'artnigc, an der Spitze entzwey gespalke,»c, und von einander abgesonderte Staubbeutel. Siebar eine percnmrende Wurzel, und treibt aufrechte, glat-te,