668. Gatt. Kerzen. Verbaictrm. 62z
zen - Väschen oder der florentinische» Veilwurz gleichet; Kerzen,auch hat das davon destillirte Wasser einen Veilchenqe-ru.1i. ^jn Italic» braucht man einen Thee von diesenBlumen n> Husten, Catarrhcn und andern Brustkrank-Heiken häufia, als ein linderndes und krampfsttllcndeSMittel. Die Blatter kommen in den Eigenschaften fastmit den Blumen übcrem , haben aber einen schwächer»
Geruch, uud einen bikkcrlichtcn, etwas scharfen und un-angcnehincn Geschmack Bon den Saameu, wenn mansie ins Wasser wirft, werden die Fische dergestalt be-täubt , daß man sie mi t den Handen fangen kann; dieJtaliäncr, welche sich ihrer nach B»cc»Nes Bericht zudieser Absicht bedienen, nennen daher die Pflanze Bar-basco , welche Benennung in Westnidien von den Spa-niern allen Pflanzen, welche eine die Fische belaubendeKraft haben, beygeleget wird. LlNlieus meldet, daßman in Norwegen die Wurzel dieser Pflanze häufig undmit gutem Erfolge wider die Hingen • Schwindsucht desRindviehs gebrauche; und nach Scopoil Zeugniß qe.schiehct eben dieses in Crain, wo sie von den Einwoh-nern vor ein Specificum in dieser Krankheit gehalten,und daher mit eben demselben Namen Plutschwickgcnennet wird. Auch werden die Hühner, wenn mansie mit dieser Wurzel, sie mag frisch oder dürr seyn, süt«tert, in kurzen sehr fett davon.
2.) Wollkrautige Kerzen. Verbascum Zwo«Thapsoides. Art.
Mit herablaufenden Blattern; und ästigem Stengel, ttnterf.Verbascum foliis decurrentibus; caule ramoso, Zeichen»L1NN. Svst veg p. 185, Sp. pl. 1669. Yer-bafcum angustifolium ramosum, flore aureo,folio crassiore J. BAUH. hist. z. p. 8;6.
DOD pempt. 143.
Diese Art , welche man auch, wiewohl selte-ner, in Europa antrift, kommt, ausser dem ästigenStengel, in allen Stücken mit der vorhergehenden über-eil, :