Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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d.) z6. Gatt. Taback. ^icobiana. ^>-z

dic gewöhnlichste. Sic Hat , ^gleichwie dic andern Zaback.7lrten, 7l,nerika zum Vaterland, wo sic in Pern, Bra-silicn, Terra firma, und einigen diesen Landern be.nachbartcn Inseln ursprünglich zu Hause ist, und nun,

»,-hrv auch nicht allein auf allen westindischen Inseln,sondern selbst in Nordamerika theils wild, theils gepflan-zek häufig genug angetroffen wird. In Europa warddiese Pflanze zu erst durch dc» Franzosen Joh. Nicot ,daher man sie dann ^icotiana nennet, bekannt ge-macht; dieser war Gesandter am portugiesischen Hofe,woselbst er im Jahr l s6o. den Saamcn davon voneinem Holländer bekam, der ihn aus Florida erhaltenhatte. Er sandte ihn hierauf an die königliche Witweund Vorinünderiu des zweyten, Eatharina von

Mevicir, auf deren Befehl er in den königlichen Gar-ttii in Frankreich gcsäct wlirdc, und man legte deßwe-gen der neuen Pflanze anfaiigs den Namen HerbaMedicea bey. Die Spanier und Engländer nanntensie nach einer westindischen Insel, wo sie in grosserMenge wächst, Tabacco oder Tobacco; von denwilden Einwohnern der westindischeii Inseln wird sie You-1 y, und von denen in Brasilien Petun oder Peturn gc,nennet. Hcutjutag wird diese Pflanze in ganz Europa^sowol in den »redlichen und mittlern, als in den südli-chen Ländern desselben, nicht nur in Gärten, sondernauf ganzen Feldern in großer Menge gezogen , so daßeinst der hlönig in Frankreich den wettern Anbau der-selben verbot, damit der Einfiihr des westindischen So»back) dadurch keinAbbruch geschehen mächte. Sie blü.hct insgemein vom May bis in den August, und istein Soininergewächs , ihr Stengel wird nach der ver-schiedenen Beschaffenheit des Bodens, worinn sie steht,zween, vier, bis acht Schuh hoch, und ihre Blättersind einen Schuh laug, rmd drüber; ihre Blumen ent-springen ain Eiide des Stengels Wechselsweise aus denWiiikelii der obersten klemen Blätter, bilden einen zu-sammcngcsctzlcn lockern Strauß, uns sind ziemlich groß

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