Sotr.
kraut.
Dritte
Art.
Unters
zeichen.
66^ Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
rad Gefner wußte sich mit gutem Erfolge eine«! ausdem S»f<c der Deere mit Zucker gekochten Syrups, an«siatr der Mohnsafts, als eines schmerzstillende» Mittelszu bcd, ne»; und in neueren Zeilen haben mit ihrenBlättern , oder auch der Wurzel, verschiedene Aerzte imKrebs, in G'chkcrn, fallender Sucht, Melancholie undRaserei,, wie auch im wütigen Hundsbiß mancherley,zum theil glückliche Versuche gemacht, von weichen in»sonderhcit nebst Hr. Murray und ^rrgius auch dieneue Ausgabe von des berühmten Herrn §).practischer Materia medica nachzusehen ist,
z.) Schlnttenartiges Tollkraut, ^tropa
?K^taloi6e8.
Mit krautartigcm Stengel; ausgehöhlten, eckigen Blak«lern; und scharfeckige», gefchlcllencn Kelchen,At ropa caule herbaceo ; foliis sinuato-angu-latis; calycibus ebulis acutangubs. HNN.Syst veg. p. i8y. Sp. pl. 2*o Mant 339.JÄCQ. Obs bot. 4. p. 12. t. 98 PhysalisPertiviana. MIl.L. Dict. n. 16, Alkekengicalj ce profunde diviso, sruflu sicco. Ati. Pe-trop, 1761. p 319. Alkekengi amplo ilure vio-laceo. FEWILL. Peruv. 724. t. 16.
Diese Pflanze ist ursprünglich in Peru z» Hau-se; ste kommt aber auch in England und Deutschland,wo man sie in den Garten ziehet, sehr gut m freyerLust fort, und Herr JacstUM sagt, daß sie sich zuWien m den Girren, wo man sie nur einmal gezogenhabe, hernach jährlich durch den ausgefallenen Saamenvon sclbsi fortpflanze, und einen Manns hohen Stengelbekomme. Sie ist ein Sommergewachs, und treibt ci»neu aufrechten, dicken, saftigen, in viele ansgebreitete,eckige Zt^krge zertheilten, zween, vier, bis sechs Schuhhohen Stengel; die Blatter stehen wechselsweise aufStielen, an denen sie herunterlaufen, und sind übrigenswie die Blatter von der Datura Strarnmonium ge«paltet, aber nicht klebricht anzufühlen. An der Seite