Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
671
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b.) 28;. Gatt. Schlutten. kbMis. £71

sehr drey Zoll lang und an der Basis zween Zoll breit, Schlut'stumpf 1 utufjtyur» von blaßgrüncr Farbe, und ganz ten.rauh anzufühlen sind. Dic Blumen wachsen gegen demEnde der Zweige in den Winkeln der Blätter, auf lau»gen dünnen Skiclrn; sie erscheinen im Jnnins und Ju-lius , und haben eine unreine gelbe Farbe mit einempurpurroihe» Boden. Auf diese Blumen folgen grün-lichtgelbc Beere von birnförmiger Figur und ungefehr sogroß , als dic von der gemeinen ober europäischen Art;diese Beere stechen in einem blaienförmigen hellgrünen Kelch,sind flebricht und von einem süssen Gesännach, und sindnach der Bcobachkung des Herrn ElulMll ein Vortref-liches haarntrcibendes Mittel.

6.) Pensylvanische Schnitten. Physalis SechstePeniylvanica. 2 trt.

Mit eyruuden, «in wenig ausgeschweiften , stumpfen, Unters,fast nackercn Blattern; paarweise stehenden Blu«wen; und krauiartigem Stengel, Phyfalis foliis*ovatis, subrep 3 ndis, obtusis, nudiufcnlis; flo-ribus geminis caule herbaceo- LINN. Syst.veg. p. 186. Sp. pl. 1670. Phyfalis radice per-enni, caule procumbente, foliis ovatis acu-te dentatis, petiolis longissimis. MILL. Dict.n. Alkekengi Virginianum perenne maius,flore lute® amplo , fructu minimo. RAND.

Act. angi. N. 399.

Diese Art ist ursprünglich in Virginie» undPensylvanien zu Hause, und kommt auch in England,wo man sie in den Garten ziehet, ziemlich gut in freyerLuft fort. Sie treibt aus einer Wurzel, die nichtsonderlich kriechend ist, viele Stengel, welche baldaufrecht stehen, bald auf dem Boden liegen , bald kaumriiie», bald zween Schuh lang, ein wenig gebogen,rund oder etwas eckig, mit einem sehr dünne» Filtz be-kleidet, u, d am Ende in einige Zweige zertheilt sind.

Die Blätter stehen tvcchftlsweise; theils zu zwey bey-sammen oder doppelt, auf Stielen, die nur halbst»lang sind, als sie selbst; und sind ungefehr drey Zoll