672 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Schlut- lang, eyrund, stumpf, am Rande ausgeschweift und
t«n. mit einige» spitzigen Zahnen versehen , auf der Oberfli,che ziemlich nackct und blaßgrün, »nd auf der unken,ein wenig filzig. Neben den Winkeln der Zweige undBlätter entspringen cinzcle, einfache Blumenstiele, dieetwas langer sind, als die Blattstiele. Die Blumen findgroß und größer, als bey der grünen oder europäischenArt; ste haben einen ziemlich walzenförmigen, etwaseckigen Kelch mit einer abgestutzten Basis und eine blaß-gelbe Blumenkrone mit einem dunklerm Boden , die dar-auf folgende rothe, kugelrunde Beere aber ist nichtgrößer, als eine Erbse.
Siebeni c Art.
Unters.
zeichen.
7.) Gemeine oder europäische Schlutten.
Phyfalis Alkekengi.
Mit doppelten, qlattrandigen, spitzigen Blattern; unbkrautarllgcm, unten in einige Zweige zertheiltemStengel, Phyfalis foliis geminis, integris, scu-tis; caule herbaceo, inferne lubrainofo. LINN.Syst. veg. p. iH6 Sp. pl. 262. ‘'hyfalis caulesimplici annuo, foliis integerrimis geminatis ,floribus solitariis. Hort. Cliff 62 . Hort. Up(.49. Mat. med. n. 93. Phyfalis radice perenni,foliis lanceolato - cordatis. Hort. Cliff 16.ROY-Lugdb. 4,6. Phyfalis Alkekengi. MILL.Dia n. 1. POLLICH. Hiff n. 227. SCOP.FI. Carri, n. 236. HALL. Hist. n 577. DA-LIB. paris. 73. GOUAN. Monfp. 108.MAPP. Als 12 Alkekengi f. Halicacabum.BLAKW. Herb. t. if>i. LOB Hist. 134. Al-kekengi officinarum. GAltID. Aix. t. 6 ZAN-NICH. Venet. t. 235. Solanum vesicarium.C. BAUH. pin. 1 66 . DOD. pempt 454. LOB.Ic. 262.
Diese Art wächst nicht nur in den südlichenLändern von Europa, sondern auch in Oesterreich, Deutsch-land , in der Schweiz und Pfalz an bergichten, steinig-ten und sandigen Orten, in Weinbergen, ncngefalltenWaldungen und an andern Orten wild; und wird im
Dem-