6gr Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Nacht-
schatten.
liis pinnatis, incisis ; racemis simplicibus.LINN. Syst. veg. p. 187. Sp. pl. 265 Vir.Cliff. iy. Hort. Cliff 60 ROY. Lugdb. 423.Lycoperlicon Galeni et esculentam. MILL.Ditt. n. 1, 2. Solanum pomiferam, fructn ro-tundo striato molli. C. BAUH pin, 167. Au-rea mala. DOD pempt 438. Pomum amoris.CAM. Epit 821. RUMPH Amb. 5 p 416.t. 154. f 1. BI.AKW. Herb. t. 133. />)So-lanum racemosum Cerasorum forma. C.BAUH pin 767 prodr 90. Lycopersicon.TOURNEF. in st. 150. t. 63.
Diese Art ist ursprünglich in de» heißen Thei-len von ?lmcrika, und in Dstlndicn ju Hanse; nnöwird in Europa, meistens jnr Zierde, in den Garten,oder m Töpfe» gezogen. Die Alten nannten diesePflanze Lycoperlicon, Wolfopferfich; im Deutschenwird sie invgemeiu <Z)»ldäpftl oder Eiebesäpftl, Vonden Holländern Gulden - Appelen oder Appeltjesder Liefde, von den Enqländern Apples of LoveOft Love-Apples oder Wolfs 's Peach, von denFranzose» Pommes d’amour, und von den Jtaliä-ner» Potnme d’ Oro qeueimet. Sie ist em Sommer-gewäche • und hat einen ästigen, haarigen Stengel,welcher an und vor stch auf dem Boden liegt, wennmau ihn aber unterstützt, vier, sechs bis acht Schuhhoch wird; die Blätter sind ungleich gefiedert, bestehenaus neun bis eilf, spitzigen, zerschnittenen Lappen vonverschiedener Größe, und haben einen starken, wider-wärtigen Geruch. Au der Seite der Stengel entsprin-gen lange Blumenstiele mit einfachen lockeren Traubengelber Blumen, worauf rundlichte, ein wenig zusammen-gedrückte , glatte, und der Lange nach mit fünf bissteben Furchen versehene, weiche saftige Früchte fol.gen, welche bald eine wcißlichte, bald eine glänzend-gelbe, bald eine hochrothe, oder auch eine gelb- undrothbunle Farbe haben, und manchmal nur wie Kirschen,manchmal aber nicht viel kleiner, als Pomeranzen find.Diese Früchte werden zwar von einigen für schädlich