Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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d) 284. Gatt. Nachtschatten. Solanum. 68 Z

und giftig gehalten ; man speist fre aber in Ostindien, Rache«nach RuMphs Zeugniß, häufig, alt! eine Erfrischungoder zum Nachtisch; au<h in Italien ißt mau sie mitPfeffer, Oel und Salz, wie Melonen; und die Por.tugiesen, Spanier, und andere nehme» sie häufig zuden Brühen oder Sauce», welchen sie damit «inen an»Höliehmen säuerlichken Geschmack geben. Die Pflanzeblühet bom Julius bis in den Herbsi, und die Früchtebrauchen ungefehr 4 bis 6 Wochen zur Zcitigung.

14.) Peruvianischer Nachtschatten. Lola- u^t

num Peruvianum. Art.

Mit unbewehrtem, kcautarligcm Stengel; gefiederten, Unters,cingeschnittenen, filiigen Blattern; entjweygetheil'te», blatterichteii Bluiucntraubcu; und haarigen ' ^Beeren, Solanum caule inermi herbaceo ; foliispinnatis, incisis, tomentoiis; racemis biparti-tis, tomentosls; baccis pilosis. LINN. Syst.veg. p. 187. Sp. pl 265. Lycoperficon Pim-pinellae folio. FEWILL, Peruv. 3. p. 37.t. 25. MILL. Dict. n. 5.

Diese Art wächst in Peru, wo sie Ftwilleein den Ritzen der Felsen am Ufer des Meers fand. Siehat eine pcrcnnirendc Wurzel, und einen ästigen, unge»sehr zween Schuh hohen Stengel, mit ungleich gefie»derten, aus vielen kurzen, weißlichten und filzigen Lap-pen bestehenden Blattern. An den Seiten der Zweigeentspringen lange, rntzweygetheilte Blumentrauben,die an jedem ihrer Seitenstielchen ein eyrundes Blättleinhaben; die Blumen sind schön hellgelb und Viel größer,als bey der nachstvorhergehcnden Art, die darauf folgen»de Früchte hingegen sind zwar eben so gestaltet, aberviel kleiner und mit dem bleibenden langen Griffel amEnde beseht. Fewllltt sagt, diese Pflanz« seye sehrklebrich: anzufühlen, und habe einen sehr scharfen Ge-schmack.

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