b) 284. Gatt. Nachtschatten. Solanum. 689
20.) <SMäpf«f. Solanum infamum. 2Osie
Mit stachlichkem, keaularligcm Stengel; eyrunde», fil Art.zigcn Blattern; herabhängende» verdickten Blu<niensticle»; und stachlichkcn Blumenkelchen , So-lanuin , caule aculeato, herbaceo; foliis ova-tis, tomentolis; pedunculis pendulis, inerat'- dungs-satis; calycibus aculeatis. LlNN. Syst. ve $-itid/tu,p. 188. Mant. 46. Trongum hortcnie.R.UMPH. Amb. 5. p. 238. t. 85. PLUK,
Phyt. t. 226 f. 3.
Diese Art hat mit der Vorhergehenden glei-ches Vaterland Sie ist ihr auch sehr ähnlich, und viel-leicht eine blosse Varität derselbe»; denn ihre Stacheln,wodurch sie sich fast allein unterscheidet, verliert sie durchihre Cultur, und Lmlieus selbst hat sie ehemals mitder vorigen für einerley gehalten, s. dessen Spec. plant,p. 2 66. n. 16. Ihre Früchte sind so groß, als Cu,eumer», und werden in Ostindien häufig und ohneSchaden gegessen; sie führen also den Namen Lollapfel,
Mala insana, eben so unbillig, als die von der vor-hergehenden.
21.) Malabarischer Nachtschatten. 5olanam 2 if{«ferox. Art.
Mit stachlichkem, krautartigem Stengel, herzförmigen, Unters,eckigen, filzigen, stacklichten Blättern; und bor-stigen, von dem Kelch bedeckten Beeren, Lola-num caule aculeato, herbaceo ; foliis cordatis,angulatis, tomentolis, aculeatis; baccis hirtis,calyce obtedis. L!NN. Sylh veg. p. i88-Sp.pl. 267. Ana - Schunda. LIHEED. Mal. 2. p.
6>. t 35.
Diese Art ist in Malabar zu Hause. Siehat in der äussern Gestalt mit den zwo vorhergehendenviele Aehnlichkeit. Ihre Blätter stehen auf Stielen,und find groß, herzförmig, eckig, auf der Oberflächerauh, auf der untern filzig, und an ihren Adern hin undwieder mit aufrechten Stacheln besetzt; auch die Blatt-stiele , die Blumenstiele und Blumenkelche sind stach.
licht.