698 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Beiß. „die Einwohner von Amerika ihren Cayan TSutterteert, ,, oder Pepper - pots , welches sie für dos allerbeste„Gewürz halten, auf folgende Weise: Man nimmt„ einige solche reife Früchte, läßt sie an der Sonne„wohl trocken werden, und legt sie sodann in einen„irdenen oder steinernen T- pf, streuet frisches Mehl ;wi.„ fiten jede Lage oder Schichte der Früchte, und bringt„ den 2opf in einen Backofen, nachdem das Brod her.„ aus ist , daß sie recht dürr werden. Hierauf müssen„sie wohl von dem Mehl gereiniget werden; und wenn„einige Stiele an denselhen geblieben sind, müssen sie„ebenfalls sorgfältig abgenommen, und die Früchte„ alsdenn zu klarem Pulver gestossen oder gerieben wer»„den. Mit einer Unze von diesem Pulver vermischt„man ein Pfund Waizcnmehl, und so viel Sauerteig,„als für die Quantität, die man machen will, hin.„länglich zu seyn scheinet; nachdem alles gehörig unter„einander gemischt und durchgearbeitet worden, macht„man kleine Kuchen daraus, und bäckt sie eben so, wie„ man andere gemeine Kuchen von dieser Größe zu ba.„ cken pflegt; dann zerschneidet man sie in kleine Stü»„cken, und backt sie noch einmal, damit sie so trocken„ und hart werden, als der Zwieback. Endlich„Werden diese Stückchen zu kleinen Pulver gestossen,„gesiebt, und zum Gebrauch aufgehoben. Man kann„diese Zusammensetzung anstatt des gemeinen Pfeffers„gebrauchen,die Speisen oder Brühen damit zu würzen,„welche davon einen angenehmen Geschmack bekommen; es„ist auch ein vortrefliches Mittel, die Winde sowohl„ in dem Magen, als in den Gedärmen zu zerthei»„ len und fortzutreiben, und ist daher ein schickliches„Gewürze unter blähende Speisen oder solche, die„viele rohe Feuchtigkeiten erzeugen. Wenn ein„Scrupel von diesem Pulver unter die Brühe von„einem jungen Huhn oder Kalbfleisch gemischt wird,„ so soll es ein kräftiges Mittel seyn, den kalten„Magen zu starken, oder die übcrflüßigen Feuchtig-keit««