7»6 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.
Feder. ungefehr mit vier oder fünf gefiederten Blattern besetzt istzdie
knöpf, einigermassen den Blättern des Wasserpcterling.- (3ium)gleichen, und aus fünfzehn bis fiebcnzehn , rundlichken,sägciiartiggezähnlcn, kleinen, niigcfiicltcn Blätklrin be-stehen. 2lm Ende des Stengels wachsen ungcf.hr fünfoder sechs grünlichtgelbe, rundlichte Blumendolden ; jedeDolde bestehet nur aus einer einzigen, kurzgestieltenBlume, die aber, wie eine wahre Dolde, ihre allgemei-ne und besondere Hülle hat, wovon jene aus acht gesi-.der»ten, gezahnten und zurückgebogenen, diese aber aus vierin haarförmige Lappen zerspaltenen Vlättlein bestehet,Die länger find, «ls das Blumensticlchen; die ebenfallsin viele haarformige Lappen zerspaltene Kelchblättleiu findlänger, als die Blumenblat,lein, die Staubfäden undder Griffel, welcher einfach ist und eine einfache Narbehat, find eben so lang als die Blumenblittlcin. Dermit dem bleibenden Kelch gekrönte Saame, der auf einesolche Blume folgt, ist eyrund ^ längliche, und hat ei.nen scharfen Geschmack, wie Kümmel, aber noch stär», ker, und kommt in den Blähungtreibcnden und andernKräfte» mit dem Kümmel überein. Diese Pflanzekommt in England gut in freyer Luft fort, wo ihrSaame im Herbst reif wird.
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