Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
Seite
780
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78o Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

neu der Saamen, nin deren willen die Franzosen daSG-wichse (lottonnier nennen, sammle« arme heute,um, ansiatt der Federn, ihre Betten damit zu füllen.In America wächst diese Pflanze sowohl an dürren undtrockene» Orten >n den Wäldern, als auch an Bächen;sie blühet in Europa im Julius, und bringt im Augustoder September reife Saame», man muß aber um diesez» erhalle», ihre Vollkommenheit durch Ausrottung derallzuvielen Ncdenschossen, die den Flüchten den Nahrung-»saft entziehen, und machen, daß sie vor der Zeit abfal-len, befördern. Herr Prof. Gleditsch hat in seinenvermischten Abhandlnngen über die ferne seidenartigeHaarkrone der Saamen sowohl der gegenwärtigen, alsauch anderer ihr ähnlicher Pflanzen merkwürdige Ver.suche bekannt gemacht: er folgert aus denselben, daßdiese Haare zwar allerdings zu kurz seyen, um anstattder wahren Seide verarbeitet zu werden, wenn man fleaber mit Cchaaswvlle, Lanimwollr, Bainnwvlle, feinenLyterhaace», Flor«isk»dc und andern dergleichen Dinge»in verschiedener Proportion vcrmiche, so lasse flch eingutes und festes C5*m daraus spin>-en, woraus man sehrs.ste und eich»« Strümpfe fii.cken oder weben könne, Wel-che die stärkste Walke verlra >en, sich irohl färben undtra.ien lassen, in t in der Güte und Feu.e mit den Eng-lischen Eastorstrümpfen übereinkommen, auch liesse sichdaraus Tuch, Nasch, Eraini», Serge dc Rome, und ei-ne besondere Art eines neuen Zeuges, der zwischen Eta-inin »md Spanischem Tuche das Mittel hielte, überausfein und dicht war, die stärkste Walk« sechzehn Stundenlang anshirlt, und nach der Znberritung einen vollkom-menen Scidenglan; bekam, verfertigen. Vielleicht wa-ren diese Haare auch den Hnrinachern brauchbar.

6.) Schöne Aesculapio. Asclepias amoena.

Mit eyrnnden, auf der untern Flache ein wenig haarngen Blattern; einem einfachen Stengel; und aufreck«ten Dtumciidoldcn und Nektaricn, Alciepias foliis