Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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692. Gatt. Gänsfuß. Lkenopodium. 809

i l.) Vielspalliger Gänsfuß. Chenopodium Eilftemultifidum. Art.

Mit Blattern. die in viele schmahlc oder qleichbreike

Lappen zerspalten sind; und »»gestielten Blumen Unsers,in den Winkeln der Blatter, Chenopodimn so- ^ 'lii< multifidis, segmentis lineirib is; floribus ® 9 'axillaribus, scslilinus. LTNN Syst. veg. p.

216 Sp pl 3 c> MILL. Dict n. 7 Chcno-podium fempervirens, foliis tenuiter lacinia-tis. DILL. Elth. 7*. t. 66. f 77.

Diese Art wächst in Buenos Ayres in Westin»dien, wie auch in Pcusylvanien und andern Theilen vonNordamenca wild; und wird in Europa in GewächseHäusern oder in Töpfen qezozen. Sie ist eine Staude,wird drey bis vier Schuh hoch, und hat Blätter, welchedas ganze Jahr hindurch grün bleiben. Sie besttze eben-falls einen aromatischen Geruch und Geschmack, aberschwacher, als die beyde vorhergehende Arten.

I2.) Wllrmtreibendep Gänsfuß. Chenopodium Zwölfteanthelminticum. Art.

Mit ryrund» langltcksten, gezahnten Blattern; und na Unters»cketen Blumentrauben, Chenonodium foliis ova- zeichen,to oblongis, dentatis; racemis aphyIlis. LINN.

Syst. veg p. 2r6 Sp nl 320. K\LV 1 . It 2.p. 2S3, oy BER.G. Mat. med. p. 177. Che-noDodium, ' ycopi folio, perenne, DILL.

Elth. 77 t. 66 f. 76.

Diese Art hat mit der nachstvorherqehendengleiches V »erlaub. Sir hak nur eine perrennirendeWurzel; und ihr Stengel wird vier bis sechs Schuhhoch. Sie wachst gerne in einem sandigen Boden; undhat aiich einen ziemlich starken aromatischen Geruch undGeschmack. Ihre Saamen werden in America sehr häu-fig gebraucht, um bey Kmdern die Bauchwürmer abzu«treivei,, und thu» nach KdlMs Zeugniß tu dieser Ab-sicht vorirestiche Wirkung; sie geben durch die Destilla-tion em weseniliches Del, das gerne gerinnt,

E e e 3 IZ.)