Band 
Fünfter Theil. Von den Kräutern.
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808
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Zehnte

Art.

Unter.

schei-

dungs-

zeiche».

828 Vierte Classe. Fünfter Abschnitt.

Kraut als ein auflösendes, treibendes »nd krampfstillen.des Mittel in Engbrüstigkeit, kurzem Athem, zu Beför-derung der monathlichen Reinigung, und in Mmterbe-schweruuqen. Einige legen auch die getrocknete Pflanzezu den Kleidern, theils um des Geruchs nullen, theilsum die Motten zu vertreiben; und nennen stc daherMvttenkraut. Der Saame ist auch aromatisch, und sollbesonders wider die Bauchwürmer dienen.

ie>.) Wohlriechender Günsfuß. Chenopodiumambrolioides.

Mit lanienformigen, gezähnten Blattern; und blatterich-tcn. einfachen Dluiuentranbeu, C!ienop»d>umknin» lancedatis, dentatis; racemis feliatis,simplicibus. I.INN. Syst. vcg. p. 216 Sp.pl. 320. Hort Cliti' 84 Hort. Ups. 56. ROY.Lupdb 219. Chenopodium ambrosioides Me*xicanum. TOURNEF. inii 506 Botras ?m-brofioides Mexicana. C. BAUH pin. 138,516. Botrys odorata, suaveolens AmericanaMexicanave. MORIS. Hist. 2. p 6oy. S. y.t. 37. 5 8 Bdrys Bo-lica Air. lylv. facie.BARR. Rar. Ic. 1185.

Diese Art ist ursprünglich in Merico zu Hause,wachst aber jetzo auch in Nordamerica, und in Europaselbst in Portugal, Provence und in Oesterreich bey Wienwild. Sie lasset sich leicht in den Gärten ziehen, undist ein Sommergewachs. Ihr« Stengel werden ungc-sehr zween Schuh hoch; und ihre Blumenährcn wachsenim Julius aus den Winkeln der obern Blättern. Siekommt in dem Geruch und Geschmack, wie auch andernEigenschaften mit der vorhergehenden übereilt, nur daßsolche bey ihr noch starker sind; und wird in Frankreich,wo man sie unter dem Namen des 2hee von Mericobraucht, insbesondere bor ein guter Brustinittel gehalten.

ii.) Viel-