228 Vierte Classe. lyterAbschn. i sie Abtbeil.
Caflor. gieret sie aber nicht. Der aus den Saamen frischausgepreßte Saft vertreibt die Lause, und tödet allesUngeziefer, wo er hingestrichen wird. Das frischausgepreßte Oel soll, wenn man sich äusserlich damitbestrcichcl, laxieren. Die gedörrten Blumen brau-chen die armen Leute, anstatt des rechten Safrans,zu den Speisen Sie färben die Speisen gelb, be-fördern den Stuhlgang und die monatliche Reinigung.Die Saamen, die auch nach der Erndte der Blätterreifen, dienen zum Oel, zur Fütterung der Hühner,und das gedörrte Laub zur Winccrfütterung der Schau«fe und Ziegen, die Stamme zur Feuerung.
Ztvotr
Art.
Unter.
fchn-
düng».
zeichen.
2) Wolliger Saßor. Carthamus lanatus.
mit einem baarigen Stamme, welcher aber wollig ist,und Blattern, wovon die untern in Querstücke geetheilt, die obern aber den Stamm umfassen undgezahnt sind, Carthamus caule piloso; superne la-nato , soliis inferioribus pinnntifidis, summis am-plexicaulibus dentatis. LINA. Sylt. Veg. p. 609.Sp Pl. p. 1163. Hort. Ups. 231. Carthaniusfoliis amplexicaulibus acuminato -dentaus. Hon.Cliff. 304. DALIB. parif. 230. ROY. lugdb.136. GOUAN. monsp. 427. SAUY. monlp. 292.IV11LL. Dies. 11. 2. Atractylis foliis cartilagineisreticulatis, imis lemipinnatis, superioribus lanceo-latis, amplexicaulibus. HALL. helv. n. 192.Atractylis foliis amplexicaulibus, dentato - spinosis,caule tomentoso, floribus flosculofis. SCOP. Carn.I. p. 360. ed. 2. n. 1016. Atractylis lutea. C.BAUH.pin. 379. Atractylis Theophrasti et Diolco-ridis succo sanguineo. COL. ecphr. 1. p. 19. t. 23.Atractylis. DOD. pempt. 736. CABlER.epit. 561.LOB. Ic. II. p. 13.
Frankreich, Italien, die Insel Candia, dieSchweiß, und das Herzogthum Krain sind von dieserdas Vaterland. Herr von Haller fand sie auch häu-fig um Geneve an den Wegen, auch in dem Walliser«lande. Der Stamm wird ohngefehr emen Schuh