Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
209
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lvsdsteGatt. Saflor. Carthamus. 209

hoch/ ist rund, hart, steht aufrecht. Die Wurzelblat. Saflor.ker sind halbgefiedcrt und mit steifen Stacheln besetzt.

Die Blumentöpfe, welche gelb sind, sind kranzweif«mit eben dergleichen Blattern umgeben. Die Blutn»chen an dem Rande oder an dem Strahl sind gefchlechts.looß. Aus der ganzen Pflanze kommt, an welchemTheil man sie auch verwunden will, ein blutrotherSaft, welcher klebrig, bitter ist, und einen balsami,schen Geruch hat. Mit den Blumen kan man auchden Safran verfälschen.

3) Erotischer Saflor. Carthamus creticus, Dritte

mit einem ziemlich ebenen Stamm, e fast wolligen Kel-^'chen, die beynabe neun Blümchen einschließen, Unter»und Blattern, wovon die untern leyerförmig,chie schei«obern aber gezahnt, und den Stamm zur Hälfte v^ngs» 'umfassen, Carthamus caule leviufcvlo, calycibuslüblnnntis r flosculis fubnOvenis, foliis inferioribusKrans , summis semiampkN.icaulibus dentatis.

LINN. Sylt. Veg. p. 609. Sp. PL p. 1163.

BULL. Diit. n. Z. Atractylis flore leucophaeo.

VAILL. ach 1720. HALL. goett. 363. Cnicuscreticus, atrachlidis folio et facie flore leucophaeof. candidilir.no. TOURNEF. Cor. 33.

Don dieser ist die Insel Candia das Vaterland»

Sie hat sehr viel ähnlicher mit der vorhergehenden.

Ihr Stamm ist eben und weniger wollig. Der Kelchwie mit einem weißen Spinnengewebe überzogen. DieBlumen sind weiß: die Blümchen an dem Strahl sindmeistens alle uirfruchlbar.

4) Tunitanlscher Saflor. Carthamus Viertetingitanus. Art.

«r.it gefiederten Wurzel - in Quersiücke getheilten Stam m-^'""^blättern, und einem ciublumigen Stamme, Car-i^ch*"»thamus foliis radical'bus pimrus, caulinis pinnatLfidis, caule tmifioio. LINN. Syst. Vcg. p. 609.

Sp. PL p. 1163. WILL. Diel. n. 4. CarauusLinne pflanzenfy fr-IX.Th. L> caa-