Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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»94 Vierte Classe. iMAbschn. »te Abtheil.

Ruh»« nung im Deutschen noch verschiedene Namen, unterkraut, welchen folgende die bekanntesten sind: WinterblÜM-chen, Katzenpfötchen, Mattenkraut, Steinblu-men, Honigblümel, Schnitterblumen, Aüng-lingsblumen, Flußblumen, Jmmerschöne undschone Liebe. Der Stamm ist krautartig und wirdzuweilen gegen einen Schuh hoch; die Blätter sindweißlich und wollig: die untersten an der Wurzel sindstumpf, lanzettförmig, die übrigen alle schmäh!, undmehr linienförmig als lanzettförmig. Die Blumenstehen am Ende des Stammes straußförmig dichte bey«stammen; ihre Kelche sind schön citronfarbig, odergoldgelb und glänzend, welche Farben auch an dengetrockneten Blumen beständig bleiben. Kraut undBlumen wurden ehemals, das geronnene Geblüt zu zer-theilen , und die verstopften Wege zu öfnen, enipfolen,letztere werden auch unter den Flußrauch gemengt.Das Kraut in die Kleider gelegt, soll die Mottendaraus vertreibe».

Tab. . Herr Houtluin theilt uns auf Tab. LXVIII.LXVIIlFig. i. eine Abbildung dieses Gewächses mit, weil,Fig. i. wie er fid) ausdrückt, noch keine erträgliche Figur da.von vorhanden wäre. — ES ist leicht zu vermuthen,daß ihm die -Oederfche in der dänischen Flora un-bekannt war, welche vielleicht um ein merkliches besserals gegenwärtige gerathen.

24ste 24) Feuriges Ruhrkraut. Gnaphalium rutilans.

^ lt ‘ ist krautartig, hat lanzettförmige Blatter, einen dop-Unters. pell zuianimrngesetzten stachen Blumenstrauß, undjrtchen. einen Stamm, welcher unten ästig ist, Gnapha-lium herbaceum, foliis lanceolatis, corymbo «lecom-poiito, caule inferne rarnolb. LINN. Syffc. Veg.p. 622. Sp. Pl. p. i iyy. Hort. Cliff. 401*.IViiLL. Dict. n. 18. Elichryfum africanum , foliooblongo angustoj flore rubello postea aureo. DILL.fclth. 127. tab. X07. l'. 127.