iurteGatt. Veilchen. Viola. 95
IT. p. 484. Mat. Med, n. 542. BERG. Mat. Med.
T. II. p. 710. n. 444. Viola grandifiora, vercmicae 3 >Cit*folio villoso. BARRER, aequin. 113.+ Ipecacuan- cfyett.ha blanca. PIS. Brasil. 101. Viola 1 TOUHOU fo-liis et caulibus tomentosis , flore amplo albo AU-BLET. guian. 808. t. 3x8.
Nach des Herrn Pros. BergMs Meinung ist je«ne Ipecacuanhe, die wir unter der Gestalt der Murzelvon dieser Veilchenart erhalten, nur die weise Ipe.cacuanhe/ die in den schwedischen Apotheken gar nichtvorkommt. Zufolge den Nachrichten dieses so berührn«ten als glaubwürdigen Naturforschers kommt die ge.wohnliche Ipecacuanhe der Apothecken von einem ganzandern Gewächse her, welches aber zur Zeit noch uube«konnt ist. Nach des Ritters Meinung, welcher auchVerglUs in seiner Mat. Med. beyzupflichten scheint,gebe die LüNICERA caule procumbente re-pente , foliis obverse ovatis acutis scabris.LINIS. Mat. Med. 1. 69. die eigentliche officinelleBrechwurzel; mit welcher Lonicere auch die Ipecacu-anba des Piso (Brasil. 101.) und Maregravs (Bra-sil. >7.) zn vergleichen ist, so wie die Ipecacuanhabraiilieniis radice emetica. PETIV. gaz. tab.
59. f. 9. Nach der dänischen Pharmakopöie darf manunsere Brechwurzel für eine Wurzel der linneischen Eu-phorbia Ipecacuanha halten. Wahrscheinlich mußes mehrere Gewächse geben, deren Wurzel entwederIpecacuanhe ist, oder nur in Ansehung der minder undmehr heftigen Wirkung verschieden ist. Boerhaaviadiandra AUBLET. Alclepias curasiävicaüL-DENLAND. und die Virginische Zpiraea trifolia-ta mögen daher in gehöriger Rücksicht immer alsIpecacuanhen angesehen werden. Man erhalt aus Pe.ru jährlich mit der spanischen Flotte , eine aschgraueIpecacuanhe, die aber ein ganz anderes Ansehen alsdie Brasilianische hat, die von Lissabon kömmt; dieseist brauner, und düner, mehr gcringt aber ungleicher.
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