Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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i l49te Gatt. Gurke. Cucumis. rxr

irt darunter verstehen / die in der That den Orient fürihr Vaterland erkennt. Forskahl fand, daß man inKairo und verschiedenen andern Gegenden Arabiensund Aegyptens eine ähnliche Art in den Gärten unterdem Namen 8 chemam aufzog. Es hat selbige fünfribbige Ranke«/ die gleich den Blattern mit steifen ste«chenden Haaren bewachsen waren. Die Blätter warenlänglicht.herzförmig / spitzig und gezähnt. DieselbenBlumen faßen in den Winkeln derselben. Sie trug ey«runde sehr glatte Früchte/ welche gelb / mit rosenfarbenFlecken gezeichnet waren/ ein wasserichles Mark hat«ten/ und viele Saamen einschlössen. Man zog ste ihresangenehmen starken Geruchs wegen; gegessen werdensie aber nicht.

7) Arabische Gurke. Cucumis Chate.

ist zotticht, hat Blatter, deren Winkel ungethcilt und ge- teArt.zahnt sind, und spindelförmige auf beyden Seiten unter«schmäht auslaufendc mit steifen Haaren besetzte...Früchte, Cucumis hirsutus, foliorum angulis inte- '*gris dentatis , pomis fusiformibus utrinque attenua- dlMgs->tis hirtis. LINN. Syst. Veg. p. 726. Sp. Pl. p. jeichen,1437. HASSELQ. it. p- 491. MILL- Dict. n. 3.FORSKAF.HL. aegypt. Cent. 6. p. 163. Cucumisaegyptius rotundifolius. C. BAUil. pin. 310. ChateALP. aegypt. 114. t. Il6. VESL. aegypt. 47.

Diese Art trägt eine gurte,lartize Frucht / von wel.cher Alpin uns eine ziemlich erträgliche Abbildung ge-geben / und ist in Acgypten und Arabien zu Hause. Has.selquist nennt sie die Königin der Gurken / und hältsie für das Abdellani gedachten Schriftstellers/ daseine langlichte Melone ist von überaus angenehmen Ge«schmack/ und nirgends als bey Kairo gezogen wird.

Es scheint abe§ diese Art/ der Beschreibung nach, insehr vielen von gegenwärtiger Chate abzuweichen. Esist nehmlich das Gewächs vollkommen rauh, und, so wiedie jungen Früchte haarig, die älter, glatt werden.

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