Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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Z54- Beschreibung

ältern oft widersprechenden,nicht selten unjuverläßigen, u«tzschwankenden gewonnen hat.

Parkinsons Beschreibung ("sagt der Naturforscher4. St. p. 247O ist viel weitlauffigcr und genauer alsdit Hawkesworlhlsche, ob aber ganz zuvrriäßig« ist dieFrage. — Zum Beweist wird folgender Vergleich ange.bracht: Parkinson sagt, daß der Brodfruchtbaum, aufeinem und demselben Baum, männliche und weibliche Blü-then zugleich trage, welches ein Kennzeichen wäre, unterwelche llnneische Klasse derselbe zu ordnen seyn möchte.Davon findet man nichts im Hawkeöworlh, obgleich inder That auf seiner gelieferten Kupfcrtafel, die einen Zweigvon diesem Baum samt der Frucht vorstellet, auch dieserUmstand, nehmlich, daß männliche und weibliche Blüthenzugleich darauf sich befinden , ganz deutlich in der Zeich,nung zu bemerken ist. Weiter heißt es im Parkinson,daß die Früchte büschelweise an dem Baume hangen, wo«von wieder nichts im Hawkesworth stehet, obgleich da-Kupfer solches nicht undeutlich anzeiget. Nach Parkin.son befinden sich auf dem Baum große und kleine Früchteden meisten Theil des Jahres hindurch, dieses erwähnetHawkesworlh auch nicht. Von dem ökonomischen viel«fachen Gebrauch dieses Baumes, davon Parkinson somanches erzählet, wird auch lange nichts» viel im Haw.keSworrh gefunden. — Um aber den Leser selbst überdiese beyden Beschreibungen urtheilen zu lassen, so theileich die Parkinsonische selbst hier vollständig mit. Es be.findet sich selbige in seiner Reisebefchreibung, welche desVerstorbenen Bruder, Stonfield Parkinson, unter demTitel: A journal of a voyage to the South- Sea inHis Majeily’s Ship, the Endeavour, in 4,1773.zu London herausgegeben.

Dieser Baum, der die von den Reisebtschreibern sooft erwähnte Drodfrucht trägt, kann mit Recht der Le.bensstof dieser Insulaner, als von dem sie ihren meistenUnterhalt nehmen, genennt werden. Es wird dieser

Baum