Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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des O ständischen BrodbaunrS. 369

benden Griffel hackt- werden , und die mit rei-

fen Saamcn angefüllt ist.

Diese voraustehcnde Beschreibung, die D. Thun^-berg , Houttuyn schriftlich zugesendet, kommt Mit je.ner in dem angeführten Bande der Stockholmer Abhand.lungen nun bereits abgedruckten wörtlich überein, aberauch in Rücksicht der Hauptsache mit den voranstehendender Reisebeschrelber und der Rumphischen. Mit derletztern würde selbige aber noch mehr übereinkommen,wem« nicht Rumph selbst der Thunbergischen Aeusserung,daß die Rinde oder Flache der Brodfruchr durch steif«Dornspttzen zackig, ooer hackig wäre Widersprüche. Inder That sollte man dieses auch aus den Ausdrücken Pe-ricarpio muricato - Pericarpio pistillis longisechinato vermuthen: aber nach IzUMphö Bemerkungsind dre auf ihren Fruchtknoten stehen bleibenden Griffel,weck en geenszins steekende. Die Rauhigkeitder Blatter ist wett stärker an dem wilden Soccus oderSoccus syluestris , als an dem zahmen oder Soccuslanosus, wahrzunehmen, dessen Blatter fast vollkommenglatt sind, wie solches Herr Houltuyn an eimgen «hinzugesandten getrockneten Exemplaren beyder Abändern»«gen bemerkt hat. So besaßen auch die Früchte jene Un.regelmaßigkeiten nicht. Ferner fand auch Houttuyn anseinen Exemplaren nie so tief eingeschnirkene Blätter;immer hatte eine Seite eine Lappe oder einen Einschnittmehr: sie waren an seinen Exemplaren, zehn. auch acht«lappig. Wahrscheinlich soll D. T.Hutwergs Beschreibungjeder bekannten Abänderung des Brodbaums zukommen.Herr« Houltuyn ist es gleichgültig, ob man die beydenBläichen^dte in den männlichen Blüthen den Staubfadeneinschließen, mit den Herren Förstern für ein Perian-thium proprium , oder mit D. Tchunberg für ein»corollam clipetalam halten wolle : eben so, ob mandes Blumenbodens der männlichen Blüthen, unter der Be«yennung Ajaentuna oder Spadix gedenke,

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