des Osiindischen Brodbaums. 37 »
Das linneische Pflanzensupplement gedenkt unterder Synonymik dieser erster» Art einer Sonnerakischen Ab-bildung mit folgenden:
L.e Rimu ou Fruit de pain, Sonnerat, voy. t.f 7* 58.59.6O.
Ich habt zwar das Original der SonneratischenReisebeschreibung noch nicht zu Gesicht bekommen können,aber doch habe ich die deutsch« Uebersetzung schweizerischeO.uartausgabe vor mir; und dennoch finde ich weder auftab. 57. s8.59- nach irgend einer andern Kupfertafel,woran dieses theuere Werk nicht» weniger als Mangelhat, nicht nur keinen Brodbaum, oder Brodfrucht, son-dern dessen auch in der Reisebeschreibung selbst mit kei-nem Worte gedacht. Die cirirteu vier Kupfertaseln s7-Co. stellen verschiedene Götzenbilder der Insulaner vor.
r) Brodbaum mit ungelbeilten Blättern, ^rto-
carpus mtegrifolia.
mit ungetheilten Blattern, Artocarpus foliis indiuisis. LlNN.Suppi. Pl. p. 412. Rademachia ( integra ) foliis indiui-sis. THUNB. Act. holm. V. g6. p. 252. Soccus arbo-reus seu Nanca vel Schoorzakboom. RUMPH. amb.I. p. 104. tab. 30. Soccus arboreus minor seu Tsjaia«padaha. RUMPH, amb. I. p. 107. tab. Zi.
Nach dem Bericht des Herrn E). Tkmnbergs anHerrn Houttuyn wird diese Art des Brodbaumes vonden Holländern auf Batavia mit dem malai>chen NamenNancas Tsiampeda belegt, und wachst um Bataviaselbst, auf Amboina, so wie auf verschiedenen andern ost-indischen Inseln wild. Wurzel, Stamm, Aeste, Blü-then und Blatansätze sind an dieser gerade so wie bey derAar von»