Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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372
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372 Beschreibung

vorbuchende« Art. Nur die Blatter weichen ab, ste-hen Wechselsweise auf beynahe breyseiligen, glatten, Zolllangen Stielen: sie sind überdieß eyrund-langlicht, stumpf,»noigen sich mit einer stumpfen Spitze, glatträndig, un«getheilt, nervichr; auf ihrer Oberfläche hell grün,und überaus glatt; auf ihrer Unterflache aber bleicher,durch steife Härgen zottig, spannenlang und abstehend.Die Aestgen so wie die Blumenstiels sind ebenfalls durchlange steife Haare zottig. Zu dieser äuserst lakonischenBeschreibung des D. T-lMbergs fügt noch Herr Hout-luyn folgendes hinzu : Ich besitze sowohl getrocknet alsin Weingeist verschiedene Zweige mit Blättern, Blumenund Frucht, an welchen ich die gemeldete Rauhigkeit derBlatter auf ihrer Unterfiäche, so wie an den Blatstielenselbst, sehr deutlich wahrnehmen konnte: nur die Fruchtsammt ihrem Stiel war glatt, und die eine so wie der an-dere rund. Das Kätzchen der männlichen Blumen kommtwit jenem der vorigen Art genau überein, und scheint ausebenso gestalteten Blümchen zu bestehen. Die Frucht,dieich davon in der Grösse einer Faust besitze, ist länglicht,oder eyruud, an dem Stiel viel schmäler als an dem obernEnde, gerade so wie Rumphs Abbildung seines S»0r«zakken zeigt. Diese Benennung ist der gewöhnliche hol-ländische Name dieser beyden Früchte des großen und klei-nen Soccuebaums : die erstere oder größere Abänderungwird auf malaisch Nanca genennt, und wird über an-derthalb Schuh lang, die zweyte oder kleinere führt denName« TölüMpadahci, und wird nur einen Schuh lang,aber viel größer als ein Menschenkopf. Auf ihrer aus,fern Fläche sind diese Früchte, welches ich auch an der mei-<ngen gewahr werde, mit eckigen Spitzgen, nach Art ge-schliffener Diamanten besetzt, diese Spitzgen sind abernicht scharf oder siechend. Innen find sie mit einer ziem-lichen Anzahl Kerne oder Nüsse gefüllt, die in einem,klebrige» Fleisch, welches von sehr angenehmen Geschmä-ht ist, versteckt liegen. Diese Kerne oder Nüsse können,,

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