Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
373
JPEG-Download
 

des Ostindischen BrodbaumS. z?z

sie gebraten werden, gleichKastayien gegessen werden, sindaber schwer zu verdauen. Die Figur dekFrucht,diemiteinen Sack zu vergleichen, gab zu der lateinischenBenennung Anlaß. Die grössere Art wächst auf Java,Zeylon, so wie auf verschiedenen andern westindischenInseln in Ueberfluß, hingegen die kleinere Nanccrist sonst nirgends als auf den molukkischen und andernostindischen zu Hause.

Voraussehendes ist alles was die Herren Houtatuyn und 'T.dunberg über den chgnzbiäuelitzen^rodbaum gesagt haben. Ich besorge auch hiernicht den Vorwarf etwas unnökhigcS gcsag« zu haben,wenn ich aus RllMpstS Beschreibung, zur Ergänzungder Lhunlx'rqischm und Hsuttuymsmcn, in einemgedrängten Auszuge noch einiges vorbringe, welcheszur nähern Kenntniß dieser Brodbaumart hinreichenwird. Dbschon die Rumphrschen lateinischen Be-schreibungen wenig Gewicht haben, und in der Thatauch haben können, so sind dennoch dessen übrigeNachrichten, die die physische sowohlals ökonomische Gr-schichte der von ihm beschriebenen Gewächse angehen,wenn man übrigens abrechnet, was abzurechnen ist tso wahrscheinlich genau, als lesenswerth.

Die Frucht vergleichen einige mit einer großenMelone, ich aber vergleiche selbige mit einem Kürbisoder einem länglichten Sacke. Ihre Lange «st ohnge.sehr zwo Spannen, so dick aber wie der Schenkeleines Mannes, unterdessen aber zuweilen so schwer,daß sie ein einziger oft nicht im Stande ist alleinaufzuheben. Die äussere Flache oher Rinde der Fruchtist sehr dick und runzlicht, und durchgehende mit eckigenGitkerchen und Spltzgen gleich eines geschliffenen Dia-manks besetzt. Diese Spitzen, oder vielmehr spitzi-gen Erhabenheiten sind sehr kurz, stechen und verwunden31« 3 nicht