Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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374
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374 . Beschreibung

nicht, ob sie schon darnach aussehen. Von fernescheint sie gelbliche grün zu seyn, und ist mit einerzähen und schleimigen Milchartigen Feuchtigkeit über,zogen, wodurch sie garstige und Rauchfarbige Fleckenerhält. Mitten durch selbige lauft ein starker dickerStiel, um welchen rund herum die Nüßchen oderSaamen liegen. Diese sind in einem weissen, zähenund schleimigen Fleisch oder Mark eingehüllt, daseßbar Ist, auch alleine genossen wird. Diese Nüßqenoder Saamenkerne sind so groß wie eine große Eichel,und sitzen zu achtzig, zu hundert, ja auch in vielgrösserer Anzahl rund um den Stiel herum , und jemehr Mark selbige umgiebt oder einhüllt, um so vielhöher wird die Frucht alsdann geschätzt. Diese mar-kigen Kerne (osticula carnosa) sind langlicht, ge.gen die Rinde zu stumpf, an dem Stiel, an welchemsie auch hangen, zugespitzt, liegen in eigenen Fächern,find aber wegen ihrer sennichten Substanz zum Ge.r>uß untauglich. Ueber den Geschmack der Fruchtläßt sich nicht viel pro - und contra sagen, er istgemischt, und liegt zwischen Honigtrauben und Po,nreranzen, in der Mitte, in Gesellschaft aber selbigerist er überaus taub und fade: der Geruch wie halbverfaulte Aepfel. Wegen dieses so auffallenden Ge.rucheS kann sie in keinem Haufe lange verborgen ge.halten werden, er wird an ihr zum Verrathet. DieRmde des Baumes selbst ist zwar gleichförmig, aberbraun, und zuweilen wegen der heraus träufendenklebrigen Milch schmutzig. Die schwarzen Ameisen kle.ben in Menge an selbigem. Das innere Holz ist ei.Ironfarbig, feste, zart von Substanz, und giebt gu.trs Baudot;. Auf hoch liegenden Gegenden wird dieFrucht gewöhnlicher Weife im December reif, aufunsern Inseln aber schrankt sie sich auf keine bestimmteZeit c,n ist auch nicht alle Jahre zu haben. Derganze Baum athmet einen der Frucht ähnlichen Geruch

aus