des Ostindischen Brodbaums. 377
ist wie schon oben gesagt worden) tüchtiges Bauholz,und wird aufBa e>) zu Pfeilern der Paläste und grossenGebäude stark geschlagen, und zwar so stark, daß mansich genöthiger iahe, selbiges bevor sie dichte und altgenug waren, zu untersagen. Ist der Baum der Nancanoch jung, so sind die Blätter auf verschiedene Art«ingeschnitten, gerade als wie an dem eingcschmttenenBrodbaum • mit der Zcu aber verschwinden diese Ein-schnitte, und sind alsdann eingetheilt. Die Kna<den aus Macassae wissen oie Milch aus dem Stammder Nanca Bubur so lange in dem Mund zu kauen,bis sie vollends verhärtet: alsdann machen sie ihrenVogcllcim daraus Auf Malabar und Zeylon sanr,melt man eine aus dem Saft dieses Baumes sich umdie Wurzeln unter der Erbe gesammelte Masse inKnollen , die die Portugiesen Jscei ve Jaca nennen.Diese Masse ist weich, in ihrer Substanz gelblicht,und wird für ein spccifires Mittel wider die Dlarrhögehalten Man findet sie aber nur an wenigen Bäu-men, und wird zum Verkauf m andere Gegendenverjährt.
Der kleinere Soccusbaum oder der Tsiam»padafia ist zwar eine Art der vorhergehenden Nanca,wachst aber haufflger in Wäldern, als um die Häuserund Gärten der Insulaner. Sein Stamm ist auchhöher, aufrechter, und schlanker. Seine Rinde istdunkelgrün oder grünlicht, schwarz. Im Durchmesserhalt er eine Spanne. Oie Frucht hingegen ist vielkleiner als bey der Nanca, nur einen Schuh langund vier bis fünf Finger dick. Sie stellt einen läng-lichten Sack vor, ist aber an ihrem Stiel etwas spi.tziger. Auswärts ist sie gelblichc . grün, haarig,und wie die Nanca Mit eckigen und spitzigen Höcker-chen oder Warzen besetzt, die aber unschädlich, kleiner,«uch nicht so klebrig sind. In der Mitte der Frucht