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Feuer nur 20 solche Theile gewann. Die durch dieSchwefelsäure erhaltene Kohle war hart und glänzend,und sie brannte langsam wie die trocknen Kohlen. Harzigeund ölige Stoffe erhielt zwar Hattchet bei seinen Ver-suchen mit Schwefelsäure nicht; aber seine Untersuchungender Stein- und Braunkohlen ließen ihn schließen, daßdas Bitumen der Steinkohlen durch Veränderung der inden Gewächsen vorhandenen öligen und harzigen Stoffe,und wahrscheinlich ebenfalls durch Einwirkung der Schwefel-säure entstanden sei. Doch ist er nicht abgeneigt, dieMöglichkeit zuzugeben, daß das Bitumen der Steinkohlenauch durch thieri sche Stoffe hervorgebracht seyn könne*).
Diesen thierischen Ursprung des Bitumen scheint,wenigstens bei manchen Steinkohlen, der Salmiak zubeweisen, welchen man durch die Destillation derselbenerhält. Werner leitet auch das Bitumen andererMineralien, z. B. des bituminösen Mergelschie-fers in Thüringen , aus dem Thierreiche und namentlichvon den Fischen her, deren Ueberreste sich in großer Mengein diesem Schiefer befinden und zum Theil in eine Art vonSteinkohle verwandelt sind, so daß man sie zum Brennengebrauchen kann. Wahrscheinlich gehört auch die Stein-kohle von Pomiers im Dauphine hierher. Sie liefertbei der Destillation viel Salmiak und enthält eine Mengevon Seemuscheln, so wie Knochen von Seethieren.
D'Aubuisson bemerkt indeß, daß der Salmiakder Steinkohlen recht füglich aus dem Pflanzenreiche seinenUrsprung haben könne, indem mehre Gewächse denselben*) D'Aubuisson, a. «. O. II. Thl. S. 277 u. ff.