LIAS. BEX.
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fuss Salzfels liefert 29 bis 31 Pfund Salz. Der Salzfelsstreicht im Fondement, auf der N Seite der Grionne,li. 2%2 oder N 15 Vs 0, setzt dann, mit einer Verwerfung,auf die Südseite über und streicht liier in h. 3 25 / 3ii oderN 37 5 / 7 0, die Abweicbung zu 19° angenommen.
Die Beschreibung des Salzgebirges, als einer Folgemuldenförmig auf einander liegender Kalk- und Anhydrit-massen, soll nur eine allgemeine Vorstellung der Verhält-nisse geben; im Einzelnen finden sich nicht wenige Abwei-chungen. Charpentif.r selbst führt an, dass der Anhydrithäufig Einlagerungen von thonigem Kalkstein, Thonschieferund Kalkbreccie enthalte, die zuweilen eine Mächtigkeit von60 bis 100 Fuss erreichen. Im Fondement erwartet manschwaches N Fallen zu finden, die Stratification ist jedochvertical, oder gar nach S geneigt. Südlich von Grionscheint der obere und untere Gyps nur eine Masse zu bilden,und die mittlere Kalklage unterbrochen zu sein, während,S von Hueymoz, mitten aus ihr, wieder Gyps aufsleigt.Lardy , der in neuerer Zeit diese Gebirge besonders fieissiguntersucht hat, ist geneigt, ein vorherrschendes S Fallender Stratification und drei von W nach 0 laufende Verwer-fungslinien, längs der Grande Eau, der Grionne und demAvamjon, anzunehmen, an deren Südrande stets wieder dieälteren Formationen an Tag getreten wären. Vor dieserZerspaltung scheint der Anhydrit, oder der eine Bestand-theil desselben, unregelmässig zwischen die Lagermasseneingedrungen zu sein, sie aus einander gedrängt und theil—weise umwickelt zu haben.
Die unter dem tieferen Gyps liegende Kalkmasse, dasGrundgebirge dieser Gegend, ist weniger bekannt, weil dieGrubenbauten sie nicht angegriffen haben. Die in der GrandeEau vorkommenden Liaspetrefacten beweisen indess, dassdieser tiefste Kalk Lias sei. Es müssen auch wohl die Fel-sen von Chalex d’Aigle und die mitten aus den Alluvionender Rhone hervorragende Felsplatte von S. Trip hon damitvereinigt werden. Die wenigen von S. Trip hon be-kannten Petrefacten stehn, auch nach unseren gegenwärtigenKenntnissen, dieser Annahme nicht entgegen und lassenüberhaupt, nach der Unbestimmtheit ihrer Charaktere, fastjede Deutung zu. Die schönen Felstafeln von Chalex d’Aigle