244 Dritte Cl. m. Ord. Schwimm. Amph.
eingefaßte Flecken befindlich sind/ die eine AchnlichkeitS^charfe mit den Spiegeln oder den Augen der Papillons ha»Zahne. hm. In Venedig aber heißen sie Larracol, undin Rom ^rLilla.
Sie werden häufig im mittelländischen Mee-re/ noch häufiger aber in der Nordsee gefunden. Anden Augen befinden sich Stacheln/ und der Schwanzist mit drey Reihen derselben besetzt/ jedoch zeigt sich inAbsicht auf dieStacheln nicht nur zwischen den Männ-chen und Weibchen einer Gattung/ sondern auch zwi-schen den Gattungen selbst einiger Unterscheid / in-dem man unter hundert kaum zwey findet/ die in derZeichnung oder in der Zahl und Richtung der Sta-cheln einander vollkommen gleich sind. So findet manunter andern auch eine Gattung/ die vom Kopfe biszum Schwänze zu/ eine einzige Reihe Stacheln hat/und auf dem Rücken mit verschiedenen zierlichenSternchen bezeichnet ist/ daher auch selbige Srern-roche genennt wird. Der Schwanz dcßclbcn istkürzer und dünner / der Kopf hingegen dicker als anden übrigen.
An der Küste von Engelland fieng man ein-mal einenSpiegelrochen/ der aber nur zwischen sechsund sieben Zoll breit/ und sechs Zoll lang war/ dcßenSchwanz aber hatte die Länge von vier und einem hal-ben Zoll. Derselbe war oben auf röthlich wieMeersand/ und hatte röthlich violette Flecken aufden Seiten, welche ein und einen halben Zoll vonein-ander stunden. Daß es inzwischen in westin-dien auch Rochen von ganz ungeheurer Größe/ undbeträchtlich langen Schwänzen gebe/ solches werdenwir hernach sehen, wiewohl noch nicht recht ausge-macht ist/ zu welcher Art sie etwa gehören.
5. Die