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3 (1774) Von den Amphibien / Carl von Linné
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247
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IZO. Geschlecht. Rochen. 247

Fisch kussinso» gencnnt, weil er einen Stachel auf 8.dem Schwänze führt, womit er, gleich mit einer Ha- Stum-cke in den Meeresboden wühlt. Wollte einer lieber 3«hdie Benennung kastinacL von der Pastinacwurzelherleiten, weil der Schwanz dieses Fisches einer lan-lan schmalen pastinacrube ähnlich sieht, so könnenwir ihm zur Erkenntlichkeit für diese Erfindung dasVergnügen lassen. Die Griechen aber nahmen,wie aus dem Aristoteles erhellet, ein ander Gleich-niß, und nannten diesen Fisch oder Tur-

teltaube. In Rom heißt er krricko oder Lruc-co; in Genua, kerrasa; in Sicilien, kasticmÄ-A'a; in Provence, VastvanAO oderin Bourdeaup, ^are ron6e; in Engelland,kme oder kire-kiaire und h'ieree-klchr, weil erso schädlich und so giftig sticht. Die Holländer abernennen ihn seines pfeilförmigen Stachels halben,den er auf dem Schwänze führt, und

dieses gefällt uns am besten, daher wir ihn auchPfeilschwanz nennen.

Der Rücken ist glatt, daher er beym Rleinh-eiobstus heißt. Auf dem Schwänze befindet sichein langer Stachel, der nach vorne zu gczähnclt ist.

Der Körper ist in der Mitte dick, nach den Seitenzu dünne. Das Maul ist klein, die Kiefer find gckcrbet,der Schwanz ist rund, lang und so scharf zugespitzt wieeine Borste. Der Pfeil auf dem Schwänze wirdjährlich, wie Herr Baster wahrnimmt, abgewor-fen und erneuert, daher es sich denn öfters ergicbt,daß der neue schon da ist, ehe der alte abgefallen,und dieses war Ursache, daß man vorher eine beson-dere Art von denen machte, die zwey Pfeile auf demSchwänze führten. Ein solcher Pfeil, der auch derSpeer genennt wird, ist zuweilen vier bis fünf Zolllang, und manchmal zu beyden Seiten mit mehr alsachtzig krummen Zähnchen bewafnct. Die Verletzung,

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