Einlei-
tung.
Lungen.
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Einleitung
diesen Spitzen ist der Raum halbmondförmig, indemsich zu jeder Seite dieser Fortsätze em anderweitige-knörpclichtcs Bcinchen befindet, dessen Figur para-bolisch ist.
Was die Lungen der Vogel betrat, so wei-chen dic>clbe sowohl in Absicht auf ihre Stellung,
' qls auch chr. Absicht ihres Bcstandwelens von denLungen der vierfüßiqen Thiere merklich ab. Dennwas da-crjle bekrifr; so sind sie an den Rücken undgn die Rippen, befestigt, und haben viele Ocfnungen,die in den Bauch ausgehen, so daß die tickt durchselbige frey in, den Körper und in die verschiedenenHöhlungen desselben tritt, um den Vogel durch dieMenge der Luft zum Fliegen leicht genug zu ma-chen. Das Bcstandwesen derselben aber ist häu-tig und fleisch loche. Sie sind nämlich allenthal-ben mit einem dünnen Hautchcn umgeben, welchesaus vielen Fasern bestehet? die gerade, in die Quereund in allcrhcntd schregcn tagen liegen, dabey aber sod'chte in einander.gcwcbct find, daß man gar keineRath entdecket. Sodann befindet sich in einigerEntfernung noch . ein anderes dickeres Häutchen,welches aus starker» und dickern häutigen Fasernzusammen gesi-tzet, und mit andern fleischichtc:'. Fa-sern durchwebct ist. Diese fleischichke Fasern neh-men ihren Anfailg von den Rippen, und senken sichin dieses d'cke häutige Wesen, das dadurch an denWirbeln der Rippen befestiget wird, ein. DieserBau der Lungen ist die.Ursache, daß die eiugearhcmteLust durch selbige bis in die Höhlungen des Leibeseindringet, indem sie Lrst zwischen diese angezeigteHaare drnrgct, und sodann weiter gehet. Zur Aus«ath.nunq aber. wird erfordert, daß sich alle Theilederjenigen Bedeckungen, die den Bauch und dieBrust umgeben, zusammen ziehen, da denn hie Luftmit Gcwaltmnd langsam herausgetrieben wird, weilsie durch das Gewebe des innern häutigen Wesen-