iO Einleitung.
Eiiilci- Dieses zeuget nun ganz klar von einem Abreiben,tung. und nicht von einem Aczm, denn sonst müßte auchdie innere hohle Seite des Geldes von der Saureanqefresscn seyn. Es verlohnet sich daher wohl derMühe, den Bau des Magens genauer zu unter,suchen.
Ma- Es bestehet nämlich der Magen der körner-aen ocr fressenden Vogel in zweyen dicken Wänden, diemit einer schwielichtcn, ja bey einigen sogar Horn-Leuartigen Hallt überzogen sind, und die wie zweygclu? Mühlsteine aufeinander liegen. Der ganzeBau bestehet in vier Muskeln, deren sieischichteFasern sich in zwey Sennen endigen, die in derMitte der flachen Seite gerade gegen einander überstehen. Der fleischichte Theil der größten Muskeln,die sehr dicke sind, bestehet aus Fasern, die fast allebogenweise liege», und sich mit ihren senniglcn En-den in abgedachten zwey Hauptscnncn einsinken,deren eine nach dem Rücken, und die andere nachdem Bauche zu gckehret ist. Die zwey andern Mus-keln sind weit dünner und umgeben jene, die dickersind; denn der eine bedeckt den Magen von oben,und der andere von unten, und ihre gleichfalls gebo-gene Fasern senken sich eben also in vorgcmcldctezwey Sennen ein. Innerhalb dieser musculösenHaut des Magens lieget noch eine scnnigtc Haut,welche unmittelbar di-> inwendige oder schwielig-te Haut bekleidet, die öfters fast knörpclicht ist,und viele Löcher hat, in welche sich von der ftnnig-ten Haut viele Fasern einsenken.
Auswendig ist der Magen mit einem Gewebevon Blutgefäßen umgeben, die voller Fett sind,und man kann auf diese Art fast fünf Häute an demMagen zählen, wovon die innere schwieligtc dasje-nige vorstellet, was bey den Menschen die zotigteHaut (runics vjliolä) ist. Uebrigenö wird bey
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