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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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58
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58 Zwevtt C1.Ordn. Habicktt.

e:. genannten spanizpften Provinz, oder von einigenAbart- schwarzen Federn, die den Kopf besetzen. In dergeyer. x n aber heißet er der Goldgcycr, weil seine

^ ^ ' untersten Federn einen gelben Glanz haben. 1 ab.

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Er ist größ-r als ein Adler. Die ausqebrei«Vrstalt» teten Flügel sind sieben lind einen halben Schuhbreit, nnd die lange vom Schnabel bis zur Schwanz-spitze halt drey Schuh und vier Zoll. Die vorder-sten Schwungfedern sind zwey Schuh lang- DerSchnabel ist dunkel fleischfarbig. Die Mnndspaltc istvier Zoll lang. Am untern Kiefer hat er große schwarzeFedern, die den Bart ausmachen. Der Mund ist inwendig blau. Die Augen stehen in einem hellgelbenMinze, uM jwclchcn eine hocbrorhc düm-c Ringhautgehet, die hernach wieder mit einem schwarzen Fc-derkreiß umgeben ist. hinter jedem Auge gcl>t einschwarzer Strich bis über den Kopie zu'am.m'en.Ein ähnlicher Strich ziehet sich vom Schnabel her-unterwcns , und stellet einen Schuautzbair vor.Das übrige am Kopf, wie auch der Aals ist weiß.Die Federn aber haben einen rothlichtcn oder gelbenRand. Eine ähnliche Bewandniß hat es mir derBrust,- dem Bauche und den obern Schenkeln, hin-gegen ist der Rücken und der Schwanz mit den Flü-geln dunkelfarbig braun und schwarz. Unter dengroßen Federn liegen sanfte Pflaumenftdern. DieFüße sind blenfärbig , die Nagel schwärzlich, undder mittlere Finger ist an den äujsern mit einer star-ken Haut verwachsen. Das Vaterland ist Africer.

Neben« Die nanstiche doch etwas anders gezeichnete Art

arr, wird auf den Alpen gefunden. Dieselbe istnoch etwas größer, denn die Schwingfcdern sindfast drey Schuh lang, und die Länge des ganzenVogels von der Spitze des Schnabels bis zurSchwanzspitze beträgt vierSchuh und acht Zoll. Der

Kopf,