7r Zwote Classe. Zivölster Abschnitt.
Pulpen- bier Idll taug sind. Diese Blätter sind bey vier Zoll
bäum. ^*"3 > und vier bis fünf Zoll breit; sie sind in dreyrundlichte Lappen zertheilt, van denen der mittlere amEnde gleichsam wie mit einer Schwere ausgeschnittenist, die bccdcn Scitenlappcn aber sich mit silimpfcn Spi-tzen endigen , und wegen dieser besondern Figur derBlätter wird der Baum Von den Engländern an eini-gen Orten Alt Weiber-Hemd genennct. Die obereFläche dieser Blätter isi glatt und glänzcndgrün , die >ui»rere aber blaßgrün; sie baben eine starke Mittclribbe,Von welcher gegen den Rand in die O.uere Adern aus.laufen, die sich in verschiedene kleinere abtheilen. Sei-ne Blumen kommen in Amerika im Frühling oder zuEnde des Mayinonats, in England aber erst im Ju-lius in großer Menge an den Enden der Zweige zumVorschein; und es ist alsdann sehr schön, dicseii gros-sen Baum , wenn er in voller Blüthe steht, zwo Wo-chen lang gänzlich mit Blumen bedeckt zu sehen.Diese Blumen haben eine Hülle, welche aus zwey-eckigen Blattlcin bestehet und nebst den drey Kelchblätt-lein bald abfallet; die Bliiinc selbst bestehet aus sechsBlunienblättlcin, die glockenförmig fast wie bey einerTulpe, beysannncn stehen, von Denen aber die dreyäussere nebst dem Kelch früher als die inncic abfallen.Die Blunienblättlcin haben eine grüiilichtc Farbe mitgelben und rothen Flecken, und machen daher ein sehrschönes Ansehen; die sehr zahlreiche und pomeranzcn-gelbe Staubfaden sind kürzer, als die Vlinnenblättlein,und haben schmale, der Lange nach an ihren Seitenangewachsene Staubbeutel ; die viele Fruchtknoten ha-ben einfache kugelrunde Narben, und bilden miteinandereinen Kegel, oder eine Pyramide. Wann diese Blu-men , welche keinen Geruch haben, abgefallen sind , sowachsen die Fruchtknoten in Saamc» aiis, die an denEnden eine lanzcnförmige Schuppe haben, und dadurch,daß sie Ivic Dachziegel über einander liegt» , einenZapfen bilden , der eiiiigermassen einem Fichtenzapfen
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