Band 
Erster Theil.
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Buch I.

artig. An einer den Sonnenstrahlen nusgesctz.len Stellemachte die eine den Thermometer auf 5 i°,2 (41° R) stei-gen und die andere auf 40° ( 32 ° R.) Die Temperaturder Luft war im Schatten 2 7 o ,0 oder -7 °5 höher als dieder Seeluft. Der cpiarzartige Sand enthält Fragmentevon Feldspatb. Er wird vom Meer ausgeworfen, undbildet an der Oberfläche der Felsen gleichsam kleine In-seln, auf denen die succulentnn und die Salzpflanzen wach-sen. Bruchstücke von Granit 1 urden auf Teneriffa beob-achtet: die Insel Gomera enthält nach den Nachrichten, diemir Hr. Broussonet mitgetheilt hat, einen Kern von Glim-merschiefer; der Quarz, welcher in dem Sand, den wirauf der Insel Graciosa fanden, zerstreut lag, ist eine, denLaven und den Prophvren von der Trappforinalion, diemit den vulkanischen Produkten in Verbindung stellen,fremde Substanz. Alle diese Thatsachen zusammen scheinenzu beweisen, dafs sich die vulkanischen Feuer auf denamerikanischen Inseln wie auf den Anden von Quito , inAuvergne, in Griechenland und auf dem gröbsten Theilder Erde mitten durch primitive Gebirgsarten den Wegnaclxaufsen gebahnt haben. Indem wir in der Folge ei-ne grofse Anzahl heifser Quellen, die wir auf Granit,Gneifs und Glimmerschiefer hervorkommün sahen, an-zeigen, werden wir Gelegenheit haben, auf diesen Gegen-stand, der einer der wichtigsten in der physikalischenGeschichte des Erdkörpers ist, zurückzukommen.

Da wir uns bev Sonnenuntergang wieder, einschilf-ten, gingen wir mit einem zu schwachen Wind unterSegel, um unsern Weg nach Teneriffa fortsetzen zu kön-nen. Das Meer war ruhig; ein röthlicher Dunst bedeckteden Horizont und schien die Gegenstände zu vergrößern.In dieser Einsamkeit, mitten unter so vielen unbewohn-ten Inseln, genossen wir lange Zeit den Anblick einerwilden und imposanten Natur. Die schwarzen Berge von