Kapitelll. 159
welche in einem Erdreich wachsen , aas dem sie nur weni-ge Nahrungssäfte ziehen können. *)
Um von der Stadt Laguna in den Hafen Orotava undan die westliche Rüste von Teneriffa zu gelangen, durch-wandert man zuerst eine bergige, mit einem schwarzenund thonigen Erdreich bedeckte Gegend, worin man hieund da kleine Crystalln von Augit antrifft. Das Wasser löstdiese Crystalle wahrscheinlich von dem benachbarten Fel-sen los, wie zu Frascati bey Rom. Zum Unglück entzie-hen eisenschüssige Erdschichten den Roden den Nachfor-schungen der Geologen. Nur in einigen Schluchten ent-deckt man säulenförmige etwas gekrümmte Basalte, undüber ihnen sehr neue, den vulkanischen Tuffen ähnliche,Breccien. Diese Breccien enthalten Bruchstücke des nämli-chen Basalts, den sie bedecken, und, so wie man versi-chert, findet man darin Seeversteinernngen. Eine gleicheErscheinung findet sich im Vincentinischen, nahe bey Mon-techio-Maggiore,
Wenn man in dem Thal von Tacoronte hinabsteigt,kommt man in jenes herrliche Land, von welchem dieReisenden aller Nationen mit so vielem Enthusiasmus ge-
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sprochen haben. Ich habe unter der heifsen Zone Ge-genden gefunden, wo die Natur noch majestätischer undreicher in der Entwicklung organisirterFormen ist; abernachdem ich die Ufer des Orinoco , die Cordilleren von.Peru unu die schönen Thäler von Mexico durchwan-
*) Die Maulbeerbäume, welche man in den magern und sandigen Ge-genden , die an die Ostsee grenzen , baut, bieten Bevspiele dieserSchwäche der Organisation dar. Die Spätfröste thun ihnen weitweher als den Maulbeerbäumen des Piemonts. In Italien ertödtcteine Kälte von fünf Graden unter dem Gefrierpunkt starke Orang'c-bäume nicht. Nach Hrn. Galesio erfrieren diese Bäume, welcheweniger delicat sind, als die Limonien und Ccdern erst bey— ioCentesim&l-Graden.