Band 
Erster Theil.
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Buch J.

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zen, welche man aus »len Leyden Indien nach Europa Schickt, sehr nützlich werden. Ehe sie unsere Küsten errei-chen, gehen sie oft durch die Länge der Schifffahrt zuGrund, während welcher sie eine mit Salzwasser ange-schwängerte Luft einsaugen müssen. Diese Pflanzen wür-den in Orotava die zu ihrer Erhaltung nüthige Pflege unddas Erforderliche Klima vorhin 1 en. Da die Unterhaltungdes botanischen Gartens von Jahr zu Jahr kostspieligerwurde, so trat ihn der Marquis de Nava der Legierungab. Wir fanden daselbst einen unterrichteten Gärtner,Zögling des Herrn Alton, Director des königlichen Gar-tens in Kew. Das Erdreich erhebt sich terassenförmig,und wird durch eine natürliche Quelle bespült. Mangeniefst daselbst des Anblicks der Insel Palma, welchesich wie ein Scldofs in der Mitte des Oceans erhebt. Wirfanden diese Anstalt wenig reich an Pflanzen : man hatte andie Stelle der Geschlechter, welche fehlten, Eliquettengesetzt, die nach dem Zufall aus ILinne s Systema vege-tabilium genommen zu seyn schienen. Diese Vertheilungder Pflanzen nach den Klassen des Sexual-Systems, wel-che man unglücklicher Weise auch in mehrern europäi-schen Gärten äntrifft, ist der Kultur sehr hinderlich. ZuDurasno wachsen Proteen, der Guayavabaum, die Euge-nie, die Chirimoya von Peru , Mimosen und Heliko-nien in l’reyer Luft. Wir sammelten daselbst reife Saa-men mehrerer schönen Arien von Glycine aus Neuholland ,welche der Gouverneur von Cumana, Hr . Bmparan, mitErfolg pflanzte, und die seitdem an den Küsten des südli-chen Amerikas wild geworden sind.

Wir kamen sehr spät im Hafen von Orotava *) **) an, wenn

*) Aanona cherimolia , Lamark.

**) Puerto de la Cruz . Der einzige schöne Hafen der canarischenInseln ist der von St. Sebastian, auf der Insel Gomera ,